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https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/europa/partner/rotterdam/ausstellungen.php 06.05.2020 12:08:29 Uhr 12.07.2020 02:22:08 Uhr

Kunst aus Rotterdam und Dresden

Ausstellungen des Künstleraustausches Dresden - Rotterdam

Im Rahmen des Künstleraustausches zwischen Dresden und Rotterdam gehören Einzel- und Gemeinschaftsausstellung der beteiligten Künstlerinnen und Künstler zur guten Tradition. Jedes Jahr gibt es die Möglichkeit, für jeweils eine Künstlerin/einen Künstler, einen Monat lang in der Partnerstadt zu arbeiten und sich mit Künstlerszene vor Ort auszutauschen. Die Ausstellungen zeigen u. a. Arbeiten, die im Zusammenhang mit dem Arbeitsaufenthalt entstanden sind.

2020

Lisa Maria Baier/Dresden, Ronald Bal/Rotterdam 
"NO-BODY AND THE PIU PIU’S“

31. Januar bis 14. Februar 2020, Kunsthaus Raskolnikow e. V. 

Die Dresdner Künstlerin Lisa Maria Baier verbrachte 2019 einige Monate als Artist-in-residence in Rotterdam. In der Medieninstallation Nonchalantly verarbeitet sie Eindrücke von den Rotterdamer Wereldhavendagen 2019, bei denen Kinder und erwachsene Besucher sich von den durch das niederländische Militär präsentierten Waffen fasziniert zeigten.

Lisa Maria Baier beschäftigt sich mit Film, Dokumentation und Videopräsentation. Ihre Arbeiten stellen Verbindungen zwischen dokumentierter Performance und dem Medium Video dar, sowie dem Präsentationsmedium Projektion, Screen und Inszenierung, Installation. 

Lisa Maria Baier wurde 1988 in Görlitz geboren. Ihr Studium absolvierte sie an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) und der Universität der Bildenden Künste Budapest (MKE). Sie lebt und arbeitet in Dresden. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der Bundeskunsthalle Bonn, in der Kunsthalle im Lipsiusbau und im Kunsthaus Dresden präsentiert.

2018

Johannes Makolies / Dresden "damage done" Otto Snoek / Rotterdam " DRESDEN IN FARBE"

10. Februar bis 10. März 2018, Kunsthaus Raskolnikow e.V

2017

Ausstellungen im "Doppelpack" 

2016 und 2017 zeigten Teilnehmer des Künstleraustausches zwischen Dresden und Rotterdam ihre Ausstellungen gleich im "Doppelpack" an verschiedenen Orten zeitgleich in Dresden. Einige der Arbeiten entstanden im Artist-in-Residence-Programm, das getragen wird durch die Goethe-Institute in Rotterdam und Dresden, die Kulturämter beider Städte sowie das Centrum Beeldende Kunst (CBK) Rotterdam.

2017

"Kann Spuren enthalten"

Die gleichnamige Ausstellung ist Resultat der Zusammenarbeit zwischen der Rotterdamer Künstlerin Judy van Luyk und dem Dresdner Künstler Philipp Gloger. Beide nahmen 2016 am Artist-in-Residence Programm der Stadt Dresden teil.

Die Künstler sind von Fassaden, Oberflächen und Strukturen der Stadt fasziniert. In ihrer Arbeit untersuchen sie die visuelle Erscheinung von Dresden und Rotterdam. Details werden sichtbar gemacht und die Unterschiede zwischen beiden Städten verblassen langsam. Die Künstler nutzen sowohl Zeichnung und Malerei als auch Fotografie und Objektarbeit.

Gezeigt wurde die Ausstellung vom 24. März bis 6. April 2017 in der Galerie Raskolnikow und im C.Rockefeller Center For The Contemporary Arts.

Kunst aus "Spuren"
Kunst von Sarojini Lewis
Kunst von Antje Seeger
Standbild 2, Antje Seeger

2016

„Das Herrnhut-Projekt“ sowie „Eine Sammlung von Punkten“

Sarojini Lewis aus Rotterdam und Antje Seeger aus Dresden präsentierten vom 12. Februar bis 24. März 2016 in der Galerie Raskolnikow Arbeiten, die während der Aufenthalte in der jeweiligen Partnerstadt entstanden sind. Als Stipendiatinnen des Künstleraustauschs 2015 verbrachten sie zwei Monate in einer anderen Umgebung.

Lewis setzte sich mit der Herrnhuter Missionarstätigkeit auseinander und tauchte in die Sammlung des Herrnhuter Völkerkundemuseums ein. Dort fotografierte sie sich selbst mit verschiedenen Alltagsdingen, die vor langer Zeit einmal von Indien nach Sachsen kamen und zog so den Bogen zu ihrer eigenen Geschichte. Lewis‘ eigene Vorfahren kamen einst aus Indien in die Niederlande. Seeger wiederum beschäftigte sich mit der Skulpturensammlung im öffentlichen Raum in Rotterdam.

2016

„Incycles“

Doris Denekamp, die 2014 für zwei Monate in Dresden war, zeigte im Ausstellungsraum bautzner69 gemeinsam mit ihrem Rotterdamer Kollegen Geert van Mil und mit Charlotte Perrin aus Dresden ihre Werke unter dem Titel „InCycles“.

Im Februar und März 2016 waren Fotografien und die Installation „Eure Ordnung ist auf Sand gebaut“ (2015) zu sehen. Ausgangspunkt war das Herbarium Rosa Luxemburgs, das die Revolutionärin und Politikerin selbst noch in Gefangenschaft weiterführte und das mit der Ausstellung in einen zeitgenössischen Kontext überführt wurde.

Ergänzend wurde das Künstlerbuch „Jour/Nuit“ (2013) von Charlotte Perrin gezeigt. Es enthält eine Reihe von Fotografien, die zwischen zwei südfranzösischen Dörfern aufgenommen wurden.

Arbeit aus »Eure Ordnung ist auf Sand gebaut.«, 2015
aus »Eure Ordnung ist auf Sand gebaut.«, 2015

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