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https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/europa/dresden-hilft/ostafrika.php 11.06.2020 16:15:49 Uhr 12.08.2020 19:48:27 Uhr

Hungerkatastrophe in Ostafrika - "Dresden hilft"


  • anhaltende Dürre, das Vieh der Bauern verdurstet, hier ist ein totes Kamel zu sehen
  • ein Mann von arche noVa trifft ein e Gruppe von Frauen beim Einsatz in Somalia
  • Frauen beim Wasserholen in der Region Gedo/Somalia - Camps und Gastgemeinden bei Belet Xawa
  • eine Kochstelle in einem Dorf: Wasser ist Leben und wird sparsam verwendet beim Kochen
  • Kinder holen Wasser an der Wasserstelle von arche noVa
  • Auch in diesem Dorf trotzen die Bewohner der Dürre noch, zu sehen sind zwei Frauen mit ihren Kindern auf dem Arm
  • eine Gruppe von Frauen in schönen traidtionellen Gewändern in ausgetrockneter Landschaft in der Somali-Region in Äthiopien
  • Wasserträgerin mit vielen leeren Wasserkanistern in der Somali-Region
  • Männer mit Wasserkanistern auf dem Weg zur Wasserstelle in der von Dürre gezeichneten Landschaft
  • Männer bei der Übergabe der Trinkwasseraufbereitungsanlage in der Gesundheitsstation Denan, Somali-Region, Äthiopien
  • LKW mit Wassertank, Befüllen eines Wassertanks in der Gesundheitsstation Denan
  • Frau mit Befüllen von Wasserkanistern an reparaturbedürftigen Brunnen in der Somali-Region, im Hintergrund trinken Kamele aus einem Eimer
  • zwei junge somalische Mädchen mit bunten Kopftüchern lächeln in die Kamera
anhaltende Dürre, das Vieh der Bauern verdurstet, hier ist ein totes Kamel zu sehen ein Mann von arche noVa trifft ein e Gruppe von Frauen beim Einsatz in Somalia Frauen beim Wasserholen in der Region Gedo/Somalia - Camps und Gastgemeinden bei Belet Xawa eine Kochstelle in einem Dorf: Wasser ist Leben und wird sparsam verwendet beim Kochen Kinder holen Wasser an der Wasserstelle von arche noVa Auch in diesem Dorf trotzen die Bewohner der Dürre noch, zu sehen sind zwei Frauen mit ihren Kindern auf dem Arm eine Gruppe von Frauen in schönen traidtionellen Gewändern in ausgetrockneter Landschaft in der Somali-Region in Äthiopien Wasserträgerin mit vielen leeren Wasserkanistern in der Somali-Region Männer mit Wasserkanistern auf dem Weg zur Wasserstelle in der von Dürre gezeichneten Landschaft Männer bei der Übergabe der Trinkwasseraufbereitungsanlage in der Gesundheitsstation Denan, Somali-Region, Äthiopien LKW mit Wassertank, Befüllen eines Wassertanks in der Gesundheitsstation Denan Frau mit Befüllen von Wasserkanistern an reparaturbedürftigen Brunnen in der Somali-Region, im Hintergrund trinken Kamele aus einem Eimer zwei junge somalische Mädchen mit bunten Kopftüchern lächeln in die Kamera

Wasser – so wertvoll wie das Leben 

13 Dürreperioden in den vergangenen 18 Jahren - nahezu durchgängig leidet die Bevölkerung Äthiopiens seit dem Jahrtausendwechsel unter extremer Trockenheit. Besonders schlimm war die Situation im Sommer 2017. Durch die anhaltende Dürre waren Ernten ausgefallen und Vieh verendet. Die UNO warnte vor einem Massensterben.

arche noVa gehörte zu den Hilfsorganisationen, die teilweise unter schwierigsten Bedingungen in Ostafrika im Einsatz waren. Einmal mehr kam Hilfe auch aus Dresden. Im Rahmen des Aktionsbündnisses „Dresden hilft“ mit arche noVa unterstützte die Landeshauptstadt Dresden die Einsätze der Dresdner Organisation in Ostafrika mit 5.000 Euro Soforthilfe.

Ostafrika gehört zu den Regionen der Welt, die durch den Klimawandel auch in Zukunft unter Dürre leiden werden.   

Dresden, 29.6.2017: Oberbürgermeister Dirk Hilbert überreichte eine Spende von 5 000 Euro für Soforthilfe in Ostafrika an arche noVa e. V. Das Geld wurde für in Wasseraufbereitungsmaßnahmen in einem Gesundheitszentrum für 70 000 Menschen in Äthiopien verwendet. (v.l.n.r Stefan Mertenskötter/Vorstandsvorsitzender, Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Agnieszka Olkusznik/stellvertretende Geschäftsführerin und Yvonne Stephan/Projektreferentin Ostafrika von arche noVa e. V.

Dürre in Äthiopien  

Jeder Tropfen ist kostbar, wenn es in der Somali-Region Äthiopiens regnet. Denn in der trockenen Gegend regnet es extrem selten. Landesweit haben über sechs Millionen Menschen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser. Der Klimawandel verschärft die ohnehin schwierige Situation. 

Während sich die Lage in einigen Teilen des Landes im Laufe des Jahres 2018 entspannt hat, bleibt die Lage in der infrastrukturell schwachen Somali-Region im Osten Äthiopiens angespannt. Die Böden sind so trocken, dass sie kein Wasser aufnehmen können. Regnet es dann doch einmal, drohen Überschwemmungen.

Regen speichern

In der schweren Dürre 2017 sicherte arche noVa gemeinsam mit der lokalen Organization for Development and Welfare in Action (OWDA) in der Gemeinde die Wasserversorgung. Ein Brunnen wurde ausgebaut, drei öffentliche Wasserhähne installiert und eine Viehtränke errichtet. 5.000 Menschen und 25.000 Tiere haben seitdem das ganze Jahr über eine sichere Quelle. Andernorts wurden Birkads in die Erde gebaut. Die traditionellen Regenwasserspeicher bewahren das Wasser vor dem Versickern. Sie bekamen Abdeckungen gegen das Verdunsten und Filter, damit das Wasser sauber bleibt. Außerdem wurden Seifen und Hygieneprodukte verteilt. Sie sorgten für mehr Gesundheit.

Quelle des Lebens

„Als die Familien Zugang zu gesichertem Wasser erhielten, begannen sie langsam ihr Leben umzustellen. Anstatt mit dem Vieh umherzuziehen, siedelten sie sich an und gründeten kleine ländliche Betriebe. Erstmals schickten sie ihre Kinder in die Schule“, berichtete Yvonne Stephan von arche noVa aus Äthiopien. Genügend Wasser bedeutet mehr Gesundheit für die Kinder, mehr Einkommen und die Chance, Krisen besser zu meistern. arche noVa und OWDA unterstützten insgesamt 27.000 Menschen in der Somali-Region, damit sie für künftige Dürren gewappnet sind.

 

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arche noVa e.V.

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