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https://www.dresden.de/de/rathaus/dienstleistungen/fuehrerschein_d115.php 07.11.2019 12:31:28 Uhr 22.11.2019 03:05:30 Uhr

Führerschein

Schließtage der Fahrerlaubnisbehörde

Aufgrund der notwendigen Erneuerung von Datenleitungen und den damit verbundenen Baumaßnahmen bleibt die Fahrerlaubnisbehörde im folgenden Zeitraum geschlossen:

  • Mittwoch, 13. November 2019 – Dienstag, 19. November 2019

Die Fahrerlaubnisbehörde öffnet regulär wieder am 21. November 2019 um 09:00 Uhr.

Die Fahrerlaubnisbehörde bearbeitet Ihre Anliegen zu Fahrerlaubnis und Führerschein. Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zu den verschiedenen Dienstleistungen. 

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Individuelle, personenbezogene Fragen sind grundsätzlich persönlich zu klären und werden aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht telefonisch beantwortet.
  • Bei allen Anliegen an die Fahrerlaubnisbehörde müssen Personaldokumente (Ausweis, Pass) vorgelegt werden und es ist ein persönliches Erscheinen erforderlich. 
  • Bei einem Antrag auf Erteilung, Erweiterung oder Neuerteilung einer Fahrerlaubnis muss in jedem Fall ein Nachweis über eine Schulung in Erster Hilfe (9 Unterrichtseinheiten) nach § 19 Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) vorgelegt werden. "Alte" Nachweise über eine Schulung in Sofortmaßnahmen am Unfallort (8 Unterrichtseinheiten) werden nicht mehr anerkannt. Ausgenommen hiervon sind Inhaber einer Fahrerlaubnis der Klasse C oder D. Ebenfalls ausgenommen sind die der Klasse C1, wenn diese nach dem 30. Juni 1999 erteilt wurde.

Informationen zum Pflichtumtausch in EU-Kartenführerscheine finden Sie in folgendem Informationsblatt und unter dem Punkt "Führerschein (pflicht)umtauschen"

Führerschein beantragen

Für den Erwerb der Fahrerlaubnis ab 17 gelten grundsätzlich die gleichen Voraussetzungen wie beim normalen Führerschein.

Zusätzlich muss noch ein Antrag auf Teilnahme am begleiteten Fahren mit 17 gestellt und Angaben zu den vorgesehenen Begleitpersonen gemacht werden.
Die gesetzlichen Vertreter (in der Regel sind das die Eltern) müssen der Teilnahme am begleiteten Fahren mit 17 zustimmen und auch ihr Einverständnis zu den Begleitpersonen erklären.

Verfahrensablauf
Mit der Ausbildung in der Fahrschule kann bereits mit 16 ½ Jahren begonnen werden.
Die theoretische Prüfung darf frühestens drei Monate vor dem 17. Geburtstag und die praktische Fahrprüfung einen Monat vorher absolviert werden.
Die Anträge auf die Fahrerlaubnis und die Teilnahme am begleiteten Fahren mit 17 müssen persönlich gestellt werden, die Erziehungsberechtigten müssen dazu ihr Einverständnis erklären. Die entsprechenden Anträge werden durch die Fahrschulen ausgegeben.

Anforderungen an die Begleitperson

  • mindestens 30 Jahre alt
  • mindestens seit fünf Jahren eine Fahrerlaubnis der Klasse B (beziehungsweise 3) oder eine entsprechende EU/EWR-Fahrerlaubnis
  • nicht mehr als einen Punkt im Fahreignungsregister
  • alle Begleitpersonen müssen namentlich benannt werden und auf der Prüfungsbescheinigung eingetragen sein.

Der Antrag muss persönlich bei der Fahrerlaubnisbehörde eingereicht werden (Unterschriftsleistung). 

Kosten/Gebühren

Gebührenbeschreibung:

Die gesamten Gebühren werden sofort bei der Antragstellung fällig. Bei der Übersendung des EU-Kartenführerscheins ab dem 18. Geburtstag fallen keine weiteren Gebühren an.

Minimal Gebühren: 49,25 Euro

Gebührenbeschreibung:

Zzgl. werden je Begleitperson folgende Gebühren fällig.

Durchschnittliche Gebühren: 9,30 Euro


Zahlungsart: bar, EC-Karte

Frist

Ausbildungsbeginn frühestens 6 Monate vor Erreichen des 17. Lebensjahres

Die entsprechenden Anträge werden durch die Fahrschulen ausgegeben.

Der Antrag muss persönlich bei der Fahrerlaubnisbehörde eingereicht werden (Unterschriftsleistung).

Kosten/Gebühren

Durchschnittliche Gebühren: 49,25 Euro


Zahlungsart: bar, EC-Karte

Frist

Antragstellung spätestens vier Wochen vor der ersten theoretischen Prüfung.

Ein Internationaler Führerschein wird in der Regel zum Führen von Kraftfahrzeugen in Staaten außerhalb der EU benötigt.

Achtung:
Für die Ausstellung eines internationalen Führerscheins ist ein EU-Kartenführerschein Voraussetzung, dieser kann gleichzeitig beantragt werden (Bearbeitungsfrist beachten). Das Mindestalter des Antragstellers beträgt 18 Jahre.

Der Antrag muss persönlich bei der Fahrerlaubnisbehörde eingereicht werden (Unterschriftsleistung).

Kosten/Gebühren

Minimal Gebühren: 16,30 Euro

Maximal Gebühren: 47,05 Euro

Gebührenbeschreibung:

zzgl. bei erforderlichem EU-Kartenführerschein 24,00 Euro

zzgl. bei Expressfertigung des Kartenführerscheins 6,75 Euro
 


Zahlungsart: bar, EC-Karte

Frist

Bei gleichzeitiger Beantragung eines EU-Kartenführerscheins mindestens 4 Wochen vor Bedarf.

Führerschein umschreiben

Behördenführerscheine

  • der Bundeswehr,
  • des Bundesgrenzschutzes und
  • der Polizei

berechtigen nur zum Führen von Dienstfahrzeugen und gelten nur für die Dauer des Dienstverhältnisses (Dienstführerschein).

Die erworbenen Dienstfahrerlaubnisse können auf Antrag während der Dauer des Dienstverhältnisses in eine "zivile", also allgemeine, Fahrerlaubnis umgeschrieben werden.

HINWEIS: Die Erteilung einer allgemeinen Fahrerlaubnis aufgrund einer Dienstfahrerlaubnis ist auch noch möglich, wenn die Antragstellung nach Beendigung des Dienstverhältnisses erfolgt.

Der Antrag muss persönlich bei der Fahrerlaubnisbehörde eingereicht werden (Unterschriftsleistung).

Kosten/Gebühren

Minimal Gebühren: 42,60 Euro

Maximal Gebühren: 75,15 Euro

Gebührenbeschreibung:

zzgl. Probezeitmeldung an KBA: 0,80 Euro

zzgl. bei Expressfertigung: 6,75 Euro

zzgl. bei vorläufiger Fahrtberechtigung: 25,00 Euro
 


Zahlungsart: bar, EC-Karte

Wer eine gültige EU-/EWR-Fahrerlaubnis besitzt, benötigt auch nach Verlegung des Wohnsitzes nach Deutschland keinen deutschen Führerschein. Es sei denn, der Führerschein oder eine Fahrerlaubnisklasse läuft ab bzw. ist abgelaufen.
Bei allen anderen Staaten gilt: Nach der Verlegung des Wohnsitzes nach Deutschland besteht die ausländische Fahrberechtigung noch sechs Monate.
HINWEIS: Auf Antrag kann die Fahrerlaubnisbehörde die Frist um bis zu sechs Monate verlängern, wenn die Antragstellerin oder der Antragsteller glaubhaft macht, dass sie beziehungsweise er den Wohnsitz nicht länger als zwölf Monate in Deutschland haben wird.
Es muss rechtzeitig ein Antrag auf Erteilung einer deutschen Fahrerlaubnis auf Grundlage der bestehenden ausländischen Fahrerlaubnis gestellt werden.
Je nach Ausstellungsstaat der Fahrerlaubnis ist durch die Fahrerlaubnisbehörde zu prüfen, ob eine theoretische oder praktische Prüfung angeordnet werden muss.
Generell läuft das Verfahren wie bei einer Ersterteilung jedoch zunächst ohne Ausbildungsverpflichtung und unter Berücksichtigung des umzuschreibenden Führerscheins.
Der Antrag muss persönlich bei der Fahrerlaubnisbehörde eingereicht werden (Unterschriftsleistung).

Kosten/Gebühren

Minimal Gebühren: 35,00 Euro

Maximal Gebühren: 75,00 Euro

Gebührenbeschreibung:

Unterscheidung ob mit oder ohne Probezeit

zzgl. Hinterlegungsgebühren im Falle von Drittstaaten: 15,00 Euro

zzgl. bei vorläufiger Fahrtberechtigung (optional) 25,00 Euro
 


Zahlungsart: bar, EC-Karte

Frist

Eine deutsche Fahrerlaubnis kann nur erteilt werden, wenn der ausländische Führerschein in Deutschland zum Führen von Kraftfahrzeugen berechtigt oder berechtigt hat.

Führerschein ersetzen

Wenn Ihr Führerschein gestohlen wurde, ist der Diebstahl unverzüglich bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde anzuzeigen, auch wenn kein Ersatzdokument beantragt wird.

Als Nachweis über den Verbleib des Führerscheins ist eine abgestempelte polizeiliche Diebstahlsanzeige (deutschsprachig) oder eine Versicherung an Eides statt vorzulegen. Die Diebstahlsanzeige nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. Die Abgabe einer Versicherung an Eides statt kann vor einem Notar oder bei der Fahrerlaubnisbehörde erfolgen.

Finden Sie den gestohlenen Führerschein nach der Ausstellung des Ersatzführerscheins wieder, müssen Sie diesen Führerschein bei der Fahrerlaubnisbehörde abgeben.

Auf Wunsch kann für die Zeit bis zur Ausgabe des Ersatzführerscheins (bis zu 6 Wochen) eine vorläufige Fahrtberechtigung ausgestellt werden. Alternativ kann gegen eine zusätzliche Gebühr die Expressfertigung des Führerscheins erfolgen (in der Regel 3 Arbeitstage).

Der Antrag auf einen Ersatzführerschein muss persönlich bei der Fahrerlaubnisbehörde eingereicht werden (Unterschriftsleistung).

Kosten/Gebühren

Minimal Gebühren: 31,30 Euro

Maximal Gebühren: 85,75 Euro

Gebührenbeschreibung:

zzgl. bei Expressfertigung des Führerscheins: 6,75 Euro

zzgl.bei vorläufiger Fahrtberechtigung: 19,00 Euro

zzgl. bei Abgabe Versicherung an Eides statt: 30,70 Euro

zzgl. Führerscheinübersendung durch die Bundesdruckerei: 4,85 Euro


Zahlungsart: bar, EC-Karte

Wenn Ihr Führerschein abhanden gekommen oder vernichtet worden ist, ist der  Verlust unverzüglich bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde anzuzeigen, auch wenn kein Ersatzdokument beantragt wird.

Als Nachweis über den Verbleib des Führerscheins ist eine Versicherung an Eides statt vorzulegen. Die Abgabe einer Versicherung an Eides statt kann vor einem Notar oder bei der Fahrerlaubnisbehörde erfolgen.

Finden Sie den verloren geglaubten Führerschein nach der Ausstellung des Ersatzführerscheins wieder, müssen Sie diesen Führerschein bei der Fahrerlaubnisbehörde abgeben.

Auf Wunsch kann für die Zeit bis zur Ausgabe des Ersatzführerscheins (bis zu 6 Wochen) eine vorläufige Fahrtberechtigung ausgestellt werden. Alternativ kann gegen eine zusätzliche Gebühr die Expressfertigung des Führerscheins erfolgen (in der Regel 3 Arbeitstage).

Der Antrag auf einen Ersatzführerschein muss persönlich bei der Fahrerlaubnisbehörde eingereicht werden (Unterschriftsleistung).
 

Kosten/Gebühren

Minimal Gebühren: 32,30 Euro

Maximal Gebühren: 85,75 Euro

Gebührenbeschreibung:

zzgl. bei Expressfertigung: 6,75 Euro

zzgl. bei vorläufiger Fahrtberechtigung: 19,00 Euro

zzgl. bei Abgabe Versicherung an Eides statt: 30,70 Euro

zzgl. Führerscheinübersendung durch die Bundesdruckerei: 4,85 Euro
 


Zahlungsart: bar, EC-Karte

Wenn Ihr Führerschein unleserlich geworden ist, müssen Sie ein Ersatzdokument beantragen.

Der Antrag muss persönlich bei der Fahrerlaubnisbehörde eingereicht werden (Unterschriftsleistung).

Kosten/Gebühren

Minimal Gebühren: 28,00 Euro

Maximal Gebühren: 51,75 Euro

Gebührenbeschreibung:

zzgl. bei Expressfertigung: 6,75 Euro

zzgl. bei vorläufiger Fahrtberechtigung: 17,00 Euro

zzgl. Führerscheinzustellung durch die Bundesdruckerei: 4,85 Euro
 


Zahlungsart: bar, EC-Karte

Frist

unverzüglich
EIn Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis ist notwendig nach Entzug durch
  • Gerichtsurteil
  • Fahrerlaubnisbehörde.
  • Verzicht
Es gelten die Vorschriften über die erstmalige Erteilung einer Fahrerlaubnis. In der Regel wird jedoch keine erneute Befähigungsprüfung gefordert. Die Fahrerlaubnisbehörde prüft, ob die Antragstellerin oder der Antragsteller zum Führen von Kraftfahrzeugen geeignet und befähigt ist.
Das Neuerteilungsverfahren hängt entscheidend vom vorangegangenen Entzugsgrund ab. Der Antragsteller muss nachweisen, dass die zum Entzug geführten Gründe (z.Bsp. mangelnde Eignung oder Nichtteilnahme am Aufbauseminar) nicht mehr bestehen. Über die Anordnung einer MPU oder eines ärztlichen Gutachtens ist nach Aktenlage durch die Fahrerlaubnisbehörde zu entscheiden.
Liegt ein Entzug innerhalb der Probezeit vor, setzt sich die Restprobezeit mit der Neuerteilung zzgl. der gesetzlichen Verlängerung von zwei Jahren fort.

Kosten/Gebühren

Gebührenbeschreibung: Gebühr ist abhängig von der notwendigen Anordnung von Gutachten und dem Bearbeitungsaufwand.

Minimal Gebühren: 33,20 Euro

Maximal Gebühren: 256,00 Euro


Zahlungsart: bar, EC-Karte

Frist

Frist: 3 Monat(e)

Antragstellung sinnvoll ab 6 Monate vor Ablauf der Sperrfrist

Führerschein ändern oder erweitern

Die Umstellung in einen EU-Kartenführerschein ist verpflichtend. Dazu findet man unter dem Punkt "Führerschein (pflicht)umtauschen" weitere Informationen.
Ein EU-Kartenführerschein ist für die Ausstellung eines internationalen Führerscheins sowie vor Beantragung einer Fahrerkarte Voraussetzung. Ebenso bei der Ersterteilung einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung sowie bei Streichung von Auflagen (z.B. Sehhilfe). Bei Streichung bzw. Eintragung von Auflagen sind entsprechende Bescheinigungen/ Gutachten vorzulegen.
Bei Wohnortwechsel bedarf es keines neuen Führerscheins. Ebenso bei Namensänderungen. Hier wird ein neuer Führerschein jedoch empfohlen, wenn der alte Name nicht aus dem Personalausweis hervorgeht, da es insbesondere bei Fahrten ins Ausland zu Schwierigkeiten kommen kann.
Der Antrag muss persönlich bei der Fahrerlaubnisbehörde eingereicht werden (Unterschriftsleistung).

Kosten/Gebühren

Minimal Gebühren: 24,00 Euro

Maximal Gebühren: 34,75 Euro

Gebührenbeschreibung:

zzgl. bei Expressfertigung: 6,75 Euro

zzgl. Führerscheinzustellung durch die Bundesdruckerei: 4,85 Euro


Zahlungsart: bar, EC-Karte

Frist

Antragstellung 4 Wochen vor Bedarf

Die entsprechenden Anträge werden durch die Fahrschulen ausgegeben.

Der Antrag muss persönlich bei der Fahrerlaubnisbehörde eingereicht werden (Unterschriftsleistung).
 

Kosten/Gebühren

Minimal Gebühren: 42,60 Euro

Gebührenbeschreibung:

zzgl. Probemitteilung 0,80 Euro
 

 


Zahlungsart: bar, EC-Karte

Frist

Antragstellung 6 Wochen vor Bedarf

Führerschein (pflicht)umtauschen

Für die Ausstellung eines internationalen Führerscheins sowie vor Beantragung einer Fahrerkarte ist ein EU-Kartenführerschein Voraussetzung.
Der Antrag muss persönlich bei der Fahrerlaubnisbehörde eingereicht werden (Unterschriftsleistung).
 
Die EU hat festgelegt, dass bis 2033 alle vor dem 19. Januar 2013 ausgestellten Führerscheine in einheitliche EU-Kartenführerscheine umzutauschen sind. Informationen dazu finden Sie unter dem Punkt "Plichtumtausch Führerschein".

Kosten/Gebühren

Minimal Gebühren: 24,00 Euro

Maximal Gebühren: 47,75 Euro

Gebührenbeschreibung: zzgl. bei Expressfertigung: 6,75 Euro
zzgl. bei vorläufiger Fahrtberechtigung: 19,00 Euro
zzgl. Führerscheinzustellung durch die Bundesdruckerei: 4,85 Euro


Zahlungsart: bar, EC-Karte

Frist

Antragstellung 6 Wochen vor Bedarf.
Die EU hat festgelegt, dass bis 2033 alle vor dem 19. Januar 2013 ausgestellten Führerscheine in einheitliche EU-Kartenführerscheine umgetauscht werden müssen.

Wenn Ihr Führerschein vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurde, haben Sie die Pflicht diesen umzutauschen. Das Ausstellungsdatum finden Sie auf Ihrem Führerschein. Maßgeblich ist das Ausstellungsdatum des Führerscheindokuments, nicht das Erteilungsdatum der Klassen einer Fahrerlaubnis.

Umtauschfristen
Um den Umtausch der vielen Dokumente zu strukturieren, gibt es gestaffelte Fristen. Wann Sie Ihren Führerschein umtauschen müssen, ist in erster Linie abhängig vom Ausstellungsjahr Ihres jetzigen Führerscheins. Bei Führerscheinen, die vor 1999  ausgestellt wurden, ist außerdem das Geburtsdatum entscheidend. Für Führerscheine, die nach 1999 ausgestellt wurden, ist nur das Ausstellungsdatum für die Umtauschfrist relevant. Es gelten folgende Fristen:

1. Führerschein VOR 1999 ausgestellt

Der Fahrerlaubnisinhaber ist geboren:   
  • vor 1953 - Umtauschfrist bis 19. Januar 2033
  • 1953 bis 1958 - Umtauschfrist bis 19. Januar 2022
  • 1959 bis 1964 - Umtauschfrist bis 19. Januar 2023
  • 1965 bis 1970 - Umtauschfrist bis 19. Januar 2024
  • 1971 oder später - Umtauschfrist bis 19. Januar 2025
2. Führerschein AB 1999 ausgestellt

Der Führerschein ist ausgestellt:
  • 1999 bis 2001 - Umtauschfrist bis 19. Januar 2026
  • 2002 bis 2004 - Umtauschfrist bis 19. Januar 2027
  • 2005 bis 2007 - Umtauschfrist bis 19. Januar 2028
  • 2008 - Umtauschfrist bis 19. Januar 2029
  • 2009 - Umtauschfrist bis 19. Januar 2030
  • 2010 - Umtauschfrist bis 19. Januar 2031
  • 2011 - Umtauschfrist bis 19. Januar 2032
  • 2012 bis 18. Januar 2013 - Umtauschfrist bis 19. Januar 2033



 

Kosten/Gebühren

Gebührenbeschreibung: zzgl. bei Expressfertigung: 6,75 Euro
zzgl. bei vorläufiger Fahrtberechtigung: 19,00 Euro
zzgl. Führerscheinzustellung durch die Bundesdruckerei: 4,85 Euro

Minimal Gebühren: 24,00 Euro

Maximal Gebühren: 47,75 Euro


Zahlungsart: bar, EC-Karte

Frist

Die neuen EU-Kartenführerscheine sind auf 15 Jahre befristet. Je früher Sie umtauschen, desto eher müssen sie erneut umtauschen.

Führerschein verlängern

Die Berechtigung zum Führen von LKW's

- sofern ein LKW-Führerschein der ehemaligen Klasse 2 oder ein Führerschein der ehemaligen Klasse 3, der zum Führen von besonderen Zugkombinationen bis 18,5 t berechtigt, vorliegt

- sowie der Klassen C1 und C1E, wenn diese nach dem 01.01.1999 erstmalig erteilt wurden,

endet mit Vollendung des 50. Lebensjahres.

Fahrerlaubnisse der Klassen C und CE - sofern sie nach dem 01.01.1999 erstmalig erteilt wurden, sind auf 5 Jahre befristet.

Zur Erhaltung der Fahrtberechtigung in diesen Klassen muss ein Antrag auf Verlängerung der Fahrerlaubnis gestellt werden.

Der Antrag muss persönlich gestellt werden (Unterschriftsleistung).

Kosten/Gebühren

Verwaltungsgebühren

Durchschnittliche Gebühren: 42,60 Euro

Maximal Gebühren: 71,20 Euro


Zahlungsart: EC-Karte, bar

Frist

Antragstellung spätestens 6 Wochen vor Ablauf der Befristung

Führerschein zurückgeben

Freiwilliger Verzicht auf die Fahrerlaubnis (z. B. aus Altersgründen, fehlende Eignung oder im Entzugsverfahren).

Achtung:
Bei der Übersendung des Führerscheins an die Fahrerlaubnisbehörde per Post ist unbedingt eine formlose und unterschriebene Verzichtserklärung beizufügen.

Führerschein zur Fahrgastbeförderung

Wenn Sie ein Taxi, Mietwagen, Krankenkraftwagen oder einen PKW im Linienverkehr und bei gewerbsmäßigen Ausflugsfahrten und Ferienziel-Reisen fahren möchten, in dem Fahrgäste

  • entgeltlich oder
  • gewerbsmäßig befördert werden

und für diese Beförderung eine Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz erforderlich ist, benötigen Sie eine zusätzliche Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung.

Sollten Sie noch nicht im Besitz eines EU-Kartenführerscheins sein, ist dieser gleichzeitig zu beantragen.

Der Antrag muss persönlich bei der Fahrerlaubnisbehörde eingereicht werden (Unterschriftsleistung).

Kosten/Gebühren

Minimal Gebühren: 42,60 Euro

Maximal Gebühren: 104,60 Euro


Zahlungsart: bar, EC-Karte

Die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung wird auf Antrag jeweils bis zu fünf Jahre verlängert.

Der Antrag muss persönlich bei der Fahrerlaubnisbehörde eingereicht werden (Unterschriftsleistung).

Kosten/Gebühren

Durchschnittliche Gebühren: 38,00 Euro


Zahlungsart: bar, EC-Karte

Sonstiges

  • Auszug aus dem örtlichen Fahrerlaubnisregister der Fahrerlaubnisbehörde, die Ihren Führerschein ausgestellt hat
  • nur dann erforderlich, wenn Ihr bisheriger Führerschein nicht im Zuständigkeitsbereich der nunmehr zuständigen Fahrerlaubnisbehörde ausgestellt wurde und
  • Sie noch nicht im Besitz eines EU-Kartenführerscheins sind

Kontakt

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Fahrerlaubnisbehörde


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Bus 66
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Mo: 9 - 12 Uhr
Di. : 9 - 13 u. 14 -18 Uhr
Mi.: geschlossen
Do.: 9 - 13 u. 14 -18 Uhr
Fr. : 8 - 12 Uhr

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