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14.07.2016

Landeshauptstadt Dresden eine Runde weiter auf dem Weg in die Zukunftsstadt

Die Landeshauptstadt Dresden geht in die 2. Phase des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“. Eine Jury aus Experten wählte insgesamt 20 Kommunen aus, mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Wissenschaft ihre Ideen für eine lebenswerte und nachhaltige Stadt weiterzuentwickeln. Sie werden dabei durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Für die 2. Phase hatten sich 51 Kommunen beworben.

„Wir freuen uns sehr über die Zusage für unsere weitere Beteiligung an dem Wettbewerb Zukunftsstadt. Für uns ist dies einerseits Bestätigung für die Qualität unserer Zukunftsvision und andererseits Ansporn, nun gemeinsam an die Planung für konkrete Projekte aus unserem ,Fünf-Punkte-Plan für Dresdens Zukunft‘ zu gehen“, so Oberbürgermeister Dirk Hilbert. „Die Dresdner Besonderheit wird sein, dass sich unser Zukunftsstadt-Prozess unmittelbar mit der Bewerbung Dresdens als Kulturhauptstadt 2025 verknüpfen wird und wir damit auch die TU Dresden auf ihrem weiteren Weg als Exzellenzuniversität begleiten werden.“

„Schon in seiner ersten Phase hat der Wettbewerb Zukunftsstadt viele Impulse für Veränderungen gesetzt“, so Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka. „In den 51 teilnehmenden Kommunen wurden seit 2015 viele gute Ideen geboren: Beispielsweise wie Verkehrswege in Parkanlagen und Gemeinschaftsorte umgewandelt werden könnten, es sind neue Nachbarschaftskonzepte und Ideen für ein lebendigeres Stadtleben entstanden oder Gebäudekonzepte, die aus Abwasser klimafreundliche Energie gewinnen. Mit unserem Wettbewerb bringen wir die kreativen Ideen aus der Forschung mit den lokalen Bedürfnissen in den Städten zusammen. Die Wissenschaft verschafft den Menschen enorme Chancen, ihre Ideen für ein gutes Leben in den Städten zu verwirklichen. Ich bin mir sicher, dass die Städte, die sich nun für die zweite Runde qualifiziert haben, diesen Weg mit viel Elan und Kreativität weiter verfolgen werden.“

Das Visionsbild der Zukunftsstadt Dresden mit seinen fünf Handlungsfeldern richtet sich nach dem Grundsatz: „Lokal nachhaltig Handeln – Global weitsichtig Denken“, eingebettet in eine Kultur des respektvollen Miteinanders und des Meinungsaustausches.

Diese Handlungsfelder umfassen:

  • mit der Kultur des respektvollen Miteinanders die Selbstverantwortung eines jeden Einzelnen zu stärken,
  • mit der nachbarschaftlichen Verantwortung das Miteinander in den Stadtteilen anzuregen,
  • mit der regionalen Verantwortung die Fähigkeit in Krisensituationen vereinte Kräfte zu mobilisieren,
  • mit der gesellschaftlichen Verantwortung kreative Beteiligungsformen zu etablieren und
  • mit der globalen Verantwortung nachhaltiges Handeln zu fördern.


In Phase II werden nun die Visionen in konkrete Pläne überführt, die mit Hilfe eines zentralen Planungsstranges, einer Wissens- und Vortragsreihe und einem Schüleraustausch entwickelt werden. Dafür stehen der Stadt Dresden bis 2018 rund 200 000 Euro aus Bundesforschungsmitteln zur Verfügung.

Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ ist eine Aktivität der ressortübergreifenden Innovationsplattform Zukunftsstadt der Bundesregierung. Partner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Landkreistag.

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