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29.12.2011

Bürgermeister Jörn Marx eröffnet neuen Stadtplatz am Bahnhof Mitte

Heute, 29. Dezember, eröffnete Bürgermeister Jörn Marx den neu gestalteten Stadtplatz am Bahnhof Mitte. Zwischen Weißeritzstraße, Jahnstraße, Friedrichstraße und Bahnhof Mitte ist ein Stadtplatz entstanden, der eine wichtige Verknüpfungsfunktion zwischen Stadtzentrum und der Friedrichstadt übernimmt. Die Landeshauptstadt Dresden gestaltete zwei ursprünglich nicht zusammenhängende Teilbereiche - den Bereich angrenzend an die Jahnstraße und eine kleine Platzfläche angrenzend an die Friedrichstraße. Verbunden werden beide Platzflächen durch einen Parkplatz für die nahegelegene Handelseinrichtung in der Markthalle, finanziert durch einen privaten Eigentümer. „Mit dem neuen Stadtplatz ist ein attraktiver städtischer Freiraum an der Schnittstelle zwischen Wilsdruffer Vorstadt und Friedrichstadt geschaffen worden. Es ist uns damit gelungen, sowohl die funktionale Nutzung der Flächen für Anwohner, Anlieger sowie Kunden der Deutschen Bahn AG, der DVB AG und der POCO-Domäne zu gewährleisten und gleichzeitig die historischen Raumbezüge des Bahnhofes sichtbar zu machen und zu erhalten", so Bürgermeister Jörn Marx.

Der Stadtplatz Bahnhof Mitte ist als großzügig strukturierter öffentlicher Raum konzipiert, bei dem sich Form und Material an der Funktionalität und Klarheit der gestalterischen Sprache orientieren. Gestalterisch ist der Platz von der symbolischen Darstellung der vereinigten Weißeritz als zentrales Gestaltungselement geprägt. Ein kanalartig gefasstes und bepflanztes Band mit eingefügten Steinskulpturen stellt den ursprünglich dort verlaufenden Gebirgsfluss dar. Der großzügige offene Raumeindruck wird durch nur wenige Ausstattungselemente akzentuiert. Leuchten, Bänke und Fahrradständer gliedern die Platzfläche. Die Parkplatzanlage des Domäne-Einrichtungshauses geht dabei nahtlos in den Stadtplatz über und bildet eine gestalterische Einheit. Es stehen 119 Stellplätze, einschließlich drei Behindertenstellplätze, zur Verfügung. Am nördlichen Eingang zum Bahnhof (Friedrichstraße/Weißeritzstraße) wurde die ungestaltete Situation baulich aufgewertet und eine attraktive und von grün geprägte Eingangssituation in den Stadtteil Friedrichstadt geschaffen. Für diesen Teilbereich hat die Stadt 700 Quadratmeter zusätzlicher Fläche erworben. Der Hauptanteil des Stadtplatzes sowie der Parkplatz sind mit einem Belag aus Gussasphalt befestigt. Helle Plattenstreifen verbinden den Stadtplatz und den Parkplatz miteinander. Die vorhandene Straßenbaumbepflanzung wurde bis zur Einmündung Jahnstraße weitergeführt, um einen geschlossenen Eindruck der Platzbinnenfläche zu erreichen. Parallel zum Bahnhofsgebäude ist ein lineares Pflanzenband aus Bäumen entstanden, die ein einladendes Baumdach bilden. Die markante Bestandsplatane ist gestalterischer Teil der Gesamtplanung. Laubbäume zwischen den Stellplätzen des Parkplatzes lockern den funktionalen Raum auf. Ein weiteres Baumdach bildet auf der nördlichen Platzfläche den Abschluss.

Die Kosten in Höhe von etwa 850 000 Euro für den städtischen Teil (Stadtplatz und Vorplatz am nördlichen Eingang) wurden zu 75 Prozent aus Fördermitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) im Rahmen des Stadtteilentwicklungsprojektes Dresden West/Friedrichstadt finanziert.

Über Jahrzehnte stellte der Platz zwischen dem Bahnhof Mitte und der Weißeritzstraße eine ungeordnete und ungestaltete Fläche dar, die lediglich als Parkplatz für die angrenzende Markthalle gedient hat. Der historische Bahnhofsvorplatz am Bahnhof Mitte bezog sich ursprünglich auf das vollständige, damals noch überdachte Bahnhofsgebäude. Aufgrund der heutigen Grundstückssituation sowie der veränderten funktionalen Anforderungen war eine Wiederherstellung der historischen Situation nicht mehr möglich.

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