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Meldung vom 23.01.2007

"Ostrava" fährt bald durch Dresden

Neueste Straßenbahn wird nach Partnerstadt benannt

Zu einem Arbeitsbesuch und zur Teilnahme an der Tagung des Light Rail Komitees des Internationalen Verbandes für öffentliches Verkehrswesen (UITP) kommen am Donnerstag, 25. Januar 2007, der Vizeprimator der Partnerstadt Ostrava, Vojtech Mynař, und der Generaldirektor der Verkehrsbetriebe Ostrava, František Vaštik, nach Dresden. Sie werden auch zu einem Gespräch vom Ersten Bürgermeister, Dr. Lutz Vogel, im Rathaus empfangen und tragen sich in das Gästebuch der Stadt Dresden ein. Der Besuch ist eine schöne Gelegenheit, die neueste Straßenbahn der DVB AG auf den Namen „Ostrava“ zu taufen. Im Beisein von DVB-Vorstand Reiner Zieschank enthüllt der Vizeprimator der tschechischen Partnerstadt feierlich den Schriftzug und das Wappen am DVB-Niederflurwagen Nummer 2606. Als Dankeschön darf der Taufpate danach unter Anleitung eines Fahrlehrers den neuen Wagen selbst steuern. Mit rund 30 Metern Länge ist dieses dreiteilige Fahrzeug die kleinere Version der bereits in Dresden fahrenden ehemals längsten Straßenbahn der Welt und soll vorrangig auf weniger nachfragestarken Linien wie der 6, 8, 9, 10 und 12 zum Einsatz kommen.

Mittlerweile ist es schon eine gute Tradition, den neu ausgelieferten Stadtbahnwagen den Namen einer Partnerstadt zu geben. Die Fahrzeuge „Columbus/Ohio“ (USA) und „Breslau-Wroclaw“ (Polen) sind bereits seit letztem Jahr auf Dresdens Schienen unterwegs. Natürlich erhalten auch neun weitere Bahnen die Namen Dresdner Partnerstädte. Die Idee entstand im Vorfeld des 800. Jubiläums der sächsischen Landeshauptstadt. Dabei spielt die Dauer der Städtepartnerschaft für die Reihenfolge der Namensgebung keine Rolle. Vielmehr geht es hierbei um die mögliche Anwesenheit eines Bürgermeisters oder eines Vertreters der jeweiligen Stadt in Dresden.

Nach Inbetriebnahme des neuesten Stadtbahnwagens besteht die Fahrzeugflotte der DVB AG, neben den älteren Tatras, aus insgesamt 121 Niederflurbahnen. Von rund 150 täglich eingesetzten Zügen sind also inzwischen deutlich mehr als zwei Drittel moderne Stadtbahnwagen. Wenn 2009 alle 40 Bestellungen dieses Loses ausgeliefert sind, fahren in Dresden nur noch Stadtbahnwagen mit ebenerdigen Ein- und Ausstiegen.

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