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Meldung vom 06.12.2006

Broschüre für arbeits- und ausbildungslose Jugendliche wieder erhältlich

Kein Schulabschluss? Ohne Ausbildungsplatz? Abgebrochene Lehre? Arbeitslos nach der Berufsausbildung? Überbrückungszeit bis zum Studium? Wie Jugendliche in diesen schwierigen Situationen ihre beruflichen Chancen verbessern können und wo sie in Dresden Unterstützung finden, darüber informiert jetzt die neu aufgelegte Broschüre der Stadt mit dem Titel „Du findest deinen Weg! Ratgeber für arbeits- und ausbildungslose Jugendliche“. Sie wird ab 11. Dezember kostenlos in den Informationsstellen der Rathäuser, Ortsämter, Ortschaften und in den Dresdner Bürgerbüros angeboten. Außerdem ist sie in der Agentur für Arbeit und in der ARGE Dresden, Budapester Straße 30, erhältlich.

Auch die Beratungsstelle „Lee(h)rlauf” des Jugendamtes, Marienstraße 20, 7. Etage, hält Exemplare bereit. Zu den Öffnungszeiten — dienstags und donnerstags von 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr und mittwochs von 9 bis 12 und 13 bis 15 Uhr — kann man sich dort individuell zu Fragen der Laufbahn beraten lassen. Eine Anmeldung ist unter Telefon 4 81 00 33 erbeten.

Die Broschüre greift die wichtigsten Themen beim schwierigen Übergang von der Schule zum Beruf auf: Schulfrust und Schulabbruch, Nachholen von Schulabschlüssen, Berufsorientierung und Bewerbung, Berufsausbildung und Berufsvorbereitung, freiwilliges ökologisches und freiwilliges soziales Jahr, Praktika und Auslandseinsätze, Probezeit und Kündigung, Arbeitslosigkeit und Stellensuche, berufliche Weiterbildung, Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, Arbeitsgelegenheit und Existenzgründung, Ausbildungsförderung und soziale Leistungen. Dabei zeigt das 40-seitige A-5-Heft eine Fülle von Möglichkeiten, wie die Probleme angepackt werden können und nennt zahlreiche weiterführende Kontakte.

So erfährt der Leser etwa, wo man Schulabschlüsse nachholen kann, wie Unentschlossene ihre beruflichen Neigungen ausprobieren können, wo es Informationen über neue Berufe gibt oder wie sich die Wartezeit bis zum Ausbildungs- oder Studienbeginn nutzen lässt, um die eigenen beruflichen Einsatzmöglichkeiten zu erweitern. Auch dem, der eine begonnene Ausbildung abgebrochen hat, nach Abschluss einer Lehre arbeitslos wurde oder sich beruflich neu orientieren möchte, werden nützliche Informationen und Beratungsangebote gegeben.

Die von Jugendamt und Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam veröffentlichte Publikation erscheint bereits in vierter aktualisierter Auflage, wurde in 12.000 Exemplaren hergestellt, die rund 5.400 Euro (etwa 45 Cent je Stück) kosteten. Sie ist auch im Internet unter www.dresden.de/wegweiser (Anliegen: Jugendberufshilfe) abrufbar. Die Stadt als Herausgeber wurde von der Agentur für Arbeit und der ARGE Dresden unterstützt.

Im November 2006 waren in Dresden 5.089 Jugendliche unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet (darunter 3.293 Jugendliche mit Arbeitslosengeld-II-Bezug). Das entspricht 15,7 Prozent an der Gesamt-Arbeitslosenzahl in der sächsischen Landeshauptstadt. Die Chancen arbeitsloser Jugendlicher auf einen Einstieg in das Berufsleben zu fördern, ist das Ziel der örtlichen Jugendberufshilfe, die als Querschnittsaufgabe von Jugendhilfe, Bundesagentur für Arbeit, ARGE, Kammern, Ämtern und Verbänden getragen wird.

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