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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2006/11/c_110.php 29.05.2015 01:11:24 Uhr 15.11.2019 11:09:49 Uhr
Meldung vom 30.11.2006

Hochwasserschadensbeseitigung im rechtselbischen Vorland

Ab 11. Dezember 2006 beginnt unter Federführung des Umweltamtes der Landeshauptstadt Dresden die Hochwasserschadensbeseitigung im rechten Vorland der Elbe zwischen Albert- und Marienbrücke bzw. zwischen den Fähren in Pillnitz und Niederpoyritz Dabei werden die infolge des Augusthochwassers 2002 entstandenen Anlandungen in den jeweiligen Uferbereichen teilweise beseitigt. Das sichert im Hochwasserfall ein besseres Abflussverhalten der Elbe mit günstigen Auswirkungen auch auf die oberhalb und gegenüber liegenden Stadtteile.
Die Abgrabungen erfolgen jeweils auf der gesamten Länge abschnittsweise beginnend am Deckwerk der Elbe bis maximal etwa 30 Meter landeinwärts. Die Abgrabungstiefen liegen zwischen 30 Zentimeter und 1,50 Meter. Der vorhandene Oberboden wird abgetragen, zwischengelagert und nach Beendigung der Abgrabungen wieder angedeckt.
Mitte März 2007 wird auf den betroffenen Flächen im Vorfeld gewonnenes Heumulchsaatgut ausgebracht. Damit wird gewährleistet, dass sich die vorhandene Vegetation im Flora-Fauna-Habitat- und Landschaftsschutzgebiet dort kurzfristig nach Beendigung der Bauarbeiten im Frühjahr 2007 wieder einstellen kann. Der Elbradweg im Bereich zwischen Albert- und Marienbrücke ist auch während der Bauarbeiten benutzbar.
Auf einer Länge von etwa 1.750 Metern zwischen Albert- und Marienbrücke ist eine Fläche von 45.000 m² betroffen und es werden 40.000 m3 abgetragen. Zwischen Pillnitz und Niederpoyritz betrifft das auf etwa 3.000 Metern Länge eine Fläche von 59.400 m2 mit 35.000 m3 Sedimentabtrag. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1.549.000 Euro. Die Realisierung erfolgt mit Finanzmitteln aus dem Aufbauhilfefonds Hochwasser von Bund und Ländern über den Freistaat Sachsen.

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