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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2006/11/c_097.php 29.05.2015 01:11:11 Uhr 18.11.2019 10:09:33 Uhr
Meldung vom 28.11.2006

Aus dem Einsatztagebuch der Feuerwehr

Brand im Treppenraum
Grillparzerstraße, Dresden-Cotta
27.11.2006, Montag, 23.18 Uhr

Im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses war es im Treppenraum an einer Wohnungstür zum Brand gekommen. Brennende Gegenstände, die sich im Bereich der Tür befanden, verursachten eine starke Verrauchung des Treppenraumes.
Die Flammen führten zu Beschädigungen der Tür. In der Wohnung befanden sich keine Personen. Der Brand konnte mit einer Kübelspritze schnell gelöscht werden.
Ein Mann musste wegen der starken Verrauchung über eine Drehleiter aus seiner Dachgeschosswohnung in Sicherheit gebracht werden. Er wurde wegen Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Mann wurde vom Rettungsdienst vor Ort behandelt.
Mit einem Lüfter der Feuerwehr wurde für Frischluft gesorgt. Alarmiert wurden die Löschzüge der Feuerwachen Übigau und Löbtau, Führungsdienstfahrzeuge, ein Rettungswagen sowie die Freiwillige Feuerwehr Gorbitz. Die Polizei führt die Ermittlungen zur Brandursache. Brand im Autobahntunnel
BAB 17, Dresden-Coschütz
28.11.2006, Dienstag, 07.45 Uhr

Der Anhänger eines LKW war in der Nordröhre des Coschützer Tunnels der Bundesautobahn A 17 (Richtungsfahrbahn Pirna — BAB 4) total in Brand geraten. Beladen war der Anhänger mit Drahtgitterpaletten, in denen sich diverse Plastteile befanden.
Der Fahrer wurde auf den Brand aufmerksam, hielt auf dem Standstreifen und fuhr die Zugmaschine in Richtung Tunnelausfahrt (ca. 300 Meter) auf die Autobahnbrücke. Selbst konnte er wegen der schnellen Brandentwicklung keine Löschmaßnahmen mehr einleiten.
Die Feuerwehr wurde durch das Autobahnamt über den Brand informiert. Unabhängig von dieser Information signalisiere in der Folge auch die automatische Brandmeldetechnik.
Löschzüge der Berufsfeuerwehr, Führungsdienste und Spezialtechnik wurden alarmiert.
Als die ersten Einsatzfahrzeuge am Tunnel eintrafen war der Tunnel in beide Richtungen gesperrt. Es befanden sich keine weiteren Fahrzeuge im Tunnel. Vermutlich hatten die bis zur Tunnelsperrung nachfolgenden Fahrzeuge das brennende Fahrzeug noch überholt.
Die Lüftungstechnik war in Betrieb, so dass der Rauch in Fahrtrichtung aus dem Tunnel entweichen konnte.
Die Einsatzfahrzeuge konnten bis zum brennenden Fahrzeug in den somit rauchfreien Tunnel einfahren.
Mit zwei Strahlrohren konnte der Brand unter Verwendung der stationären Löschwasserleitung schnell gelöscht werden. Durch weitere Einsatzkräfte wurde der Tunnel kontrolliert. Personen kamen nicht zu Schaden. Im Tunnel kam es zu Rußablagerungen.
Mögliche Schäden am Tunnel werden vom Betreiber geprüft. Die Bergung des Fahrzeuges erfolgte durch eine Firma.

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