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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2006/11/c_096.php 29.05.2015 01:11:10 Uhr 18.11.2019 10:57:10 Uhr
Meldung vom 27.11.2006

Dresden ist einer der wichtigsten Nanotechnologie-Standorte in Deutschland

Nano ist der Zwerg – im Griechischen. Kein Zwerg dagegen ist die Region Dresden in der Nanotechnologie. Mit etwa 80 Unternehmen und 40 wissenschaftlichen Einrichtungen zählt die Region Dresden zu einem der wichtigsten Nanotechnologie-Standorte in Deutschland. „Die Einrichtung des neuen Innovations-Clusters in Dresden stärkt die Entwicklung Dresdens als bedeutender Nanotechnologie-Standort. Dafür danken wir der Fraunhofer-Gesellschaft und insbesondere dem Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik,“ sagte Bürgermeister Dirk Hilbert, Beigeordneter für Wirtschaft der Landeshauptstadt Dresden anlässlich der Eröffnung des Dresdner Innovationsclusters „nano for production“ im Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik am 27.11.2006. „Gemeinsam können wir jetzt die Empfehlungen der Nanotechnologie-Studie in die Realität umsetzen – uns verstärkt für Demonstrations-Labore einsetzen, den Technologietransfer stärken, die Aus- und Weiterbildung profilieren und weiter am Marketing arbeiten,“ so der Wirtschaftsbürgermeister.
Den Status-Quo und die Entwicklungsmöglichkeiten des Nanotechnologie-Standortes Dresden analysiert die Regionalstudie „Nanotechnologie in Dresden/Sachsen“, die das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Dresden beauftragt hatte in Abstimmung mit den sächsischen Ministerien für Wirtschaft und Arbeit, Wissenschaft und Kunst sowie weiteren Partnern. Durchgeführt wurde die Studie von der Abteilung Zukünftige Technologie Consulting des VDI Technologiezentrums. „Die Studie hat gezeigt, dass Dresden eine Schwerpunktregion für Nanotechnologie ist – immerhin sind 80 von 450 deutschlandweit tätigen Unternehmen der Branche in und um Dresden angesiedelt und finden hier mit über 40 wissenschaftlichen Einrichtungen optimale Voraussetzungen für ihre Arbeit,“ so Hilbert. Dabei ist die Nanoelektronik in Dresden von herausragender internationaler Bedeutung. Weitere Anwendungsfelder finden sich in den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Biotechnologie/Medizintechnik sowie Chemie/Werkstoffe. In den Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen sind rund 1.200 Mitarbeiter direkt mit der Nanotechnologie beschäftigt, hinzu kommen die mit der Nanoelektronik befassten Mitarbeiter bei AMD, Qimonda und dem Zentrum Mikroelektronik Dresden AG.
Auch bei der Nanofair 2006 am 21. und 22. November in Karlsruhe war die Stadt Dresden, als Mitbegründerin der Fachmesse beteiligt. Dresdner Wissenschaftler von der TU Dresden sowie den Fraunhofer-Instituten IKTS und IWS stellten aktuelle Anwendungsmöglichkeiten der Nanotechnologie für Unternehmen vor. Die nächste Nanofair, die für März 2008 geplant ist, wird wieder in Dresden stattfinden.

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