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Meldung vom 21.11.2006

Nanotechnologie aus Dresden setzt weltweite Impulse

Nanofair 2006 am 21. und 22. November in Karlsruhe
Unter dem Motto „Neue Ideen für die Industrie“ veranstaltet der VDI Verein Deutscher Ingenieure die Nanofair 2006 am 21. und 22. November 2006 in Karlsruhe. Dresden - Mitbegründer der Nanofair - beteiligt sich erneut mit hochkarätigen Referenten, Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen an diesem internationalen Nanotechnologie-Symposium.
Prof. Stefan Kaskel (geboren 1969, TU Dresden), Preisträger des Nachwuchspreises „Nanotechnologie“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, wird seine neuesten Forschungsergebnisse zur Funktionalisierung transparenter Polymermaterialien für optische Funktionsmaterialien vorstellen. Auch Prof. Alexander Michaelis (Leiter Fraunhofer IKTS Dresden), Dr. Andreas Leson (stellv. Institutsleiter Fraunhofer IWS Dresden) und weitere Referenten werden aktuelle Anwendungsmöglichkeiten der Nanotechnologie für Unternehmen aufzeigen.
Die Region Dresden zählt mit ca. 80 Unternehmen und 40 wissenschaftlichen Einrichtungen zu einem der wichtigsten Nanotechnologie-Standorte in Deutschland. Dabei ist die Nanoelektronik in Dresden von herausragend internationaler Bedeutung. Weitere Anwendungsfelder finden sich in den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Biotechnologie / Medizintechnik sowie Chemie / Werkstoffe. In bestimmten Feldern, wie z. B. der Oberflächenbeschichtung, erreichen Dresdner Forschungseinrichtungen eine internationale Spitzenstellung.
In den Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen sind rund 1.200 Mitarbeiter direkt mit der Nanotechnologie beschäftigt, hinzu kommen die mit der Nanoelektronik befassten Mitarbeitern bei AMD, Qimonda und dem Zentrum Mikroelektronik Dresden AG.
Die enge Verflechtung von Forschung und Industrie in Netzwerken und Verbünden ist ein zentraler Standortvorteil Dresdens. Mit der Eröffnung eines weiteren Innovationsclusters der Fraunhofer-Gesellschaft Ende November wird sich die Nanotechnologie-Region Dresden weiter profilieren.
Anlage:
Nanotechnologie - Schlaglichter aus Dresden

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