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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2006/11/c_031.php 29.05.2015 01:09:53 Uhr 15.11.2019 19:16:06 Uhr
Meldung vom 09.11.2006

Erinnerungen an die Sängerin Brünnhild Friedland

Öffentliches Podiumsgespräch im Stadtarchiv
Mit der Sängerin Brünnhild Friedland befasst sich das Podiumsgespräch am Montag, 13. November um 18.00 Uhr im Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Straße 1. Dazu laden das Frauenstadtarchiv, das Stadtarchiv Dresden und die Sächsische Staatsoper Dresden ein. Vor 20 Jahren starb die Sängerin Brünnhild Friedland in Hamburg. Ihr Grab befindet sich auf dem Dresdner Waldfriedhof Weißer Hirsch.
Mit persönlichen Erinnerungen soll die Dresdner Künstlerpersönlichkeit wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Gäste sind die Kammersängerinnen Eleonore Elstermann und Ilse Ludwig, die Tenöre Helmut Goldmann und Karl-Heinz Koch, der Regisseur Klaus Kahl, der Korrepetitor, Pauker und Schlagzeuger Konrad Müller sowie die Mitglieder der Staatskapelle, die Kammervirtuosen Joachim und Reinhard Ulbricht sowie Wolfgang Wahrig. Es moderiert der Dramaturg Wolfgang Pieschel.
Am 26. Januar 1911 wurde der „Rosenkavalier“ von Richard Strauss im Königlichen Opernhaus in Dresden uraufgeführt. Bei der Jubiläumsaufführung 50 Jahre „Rosenkavalier“ in Dresden im Januar 1961 faszinierte Brünnhild Friedland mit ihrem Gesang in der Partie der Marschallin. Die Sängerin bleibt mit ihren Rollen insbesondere in Opern von Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Richard Strauss in Erinnerung.
1924 in Leipzig geboren, war die Künstlerin der Dresdner Oper in Liebe und Treue verbunden. Nach ihrem Debüt 1947 an der gerade erst gegründeten Volksoper in Dresden-Coschütz und nach einem zweijährigen Engagement am Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz wurde sie 1950 nach einem Gastspiel als Elisabeth in Richard Wagners „Tannhäuser“ an die Staatsoper Dresden verpflichtet. Schon in den ersten Jahren als festes Mitglied des Dresdner Opernensembles findet man in ihrem Rollenverzeichnis Partien wie Leonore in Verdis „Troubadour“, Agathe in Webers „Freischütz“, Georgette in Puccinis „Mantel“, Elsa in Wagners „Lohengrin“ und die Gräfin in Mozarts „Hochzeit des Figaro“. Als Desdemona in Verdis „Otello“, ist sie auch in einer Schallplatteneinspielung aus dem Jahre 1954 zu hören.

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