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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2006/10/c_008.php 29.05.2015 01:08:24 Uhr 19.11.2019 14:12:57 Uhr
Meldung vom 05.10.2006

Sparkassenskatepark Lingnerallee ist fertig

Am Samstag, 7. Oktober, 15 Uhr weiht Bürgermeister Dirk Hilbert gemeinsam mit Jürgen Flückschuh, stv. Vorstandsvorsitzender der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und Stadträtin Barbara Lässig den neuen Sparkassenskatepark Lingnerallee ein.

Die Gesamtkosten des Baus betragen ca. 450.000 Euro. Die drei Stiftungen der Ostsächsischen Sparkasse Dresden fördern aus Anlass des Dresdner Stadtjubiläums das Projekt gemeinsam. Mit einer Gesamtsumme von 220.000 Euro haben die Stiftungen der OSD den bisher höchsten Förderbetrag für ein einzelnes Projekt in Dresden vergeben. Die restlichen Kosten übernimmt die Landeshauptstadt Dresden.

Dem Bau im Rahmen der Rekonstruktion des Blüherparks, ging ein Wettbewerb voraus, der von der Stadt Dresden, der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, dem Verein „Dresden skatet e.V.“ und professionellen Skatern ins Leben gerufen wurde.

Die Künstler Johannes am Ende und Karsten Wittke konnten sich gemeinsam mit dem Büro „atelier 8“ aus Baruth (Brandenburg) gegen 15 andere Bewerber durchsetzen. Umgesetzt wurde der Entwurf von der Dresdner Garten- und Landschaftsbaufirma GLF und der Firma Concret.

Wenn das Band durchschnitten ist, kann das Gelände ausgiebig auf seine Tauglichkeit getestet werden. Profiskater, Hockey-Lehrer und eine Verleihstation helfen denjenigen, die nicht optimal auf das Skaten und Hockeyspielen vorbereitet sind. Die Dresdner Eislöwen sind dabei und geben Autogramme. Vielleicht lassen sie sich zu einer Hockey-Partie auf dem neuen Parcours überreden. Die Dresdner sind herzlich zum Probeskaten und Zuschauen eingeladen.

Die neue Sportanlage hat mehrere Teile. Eingang wird ein Platz, „Meet and Greet“ genannt, der noch in diesem Herbst mit Bäumen geschmückt wird. Von hier aus wird das beliebte Nachtskaten starten. Dahinter erstreckt sich eine Erlebnis- und Ereigniszone mit Sitztreppe. Ein abgesenkter Platz für Rollsportarten wie Hockey ist eingerichtet, an dessen Rand gesessen werden kann. Fürs Skaten mit Familie wurden zwei Bahnen mit Wellen und Slalomkursen errichtet. Der Höhepunkt des Skate-Geländes aber ist die Skatearena. Auf 65 Metern Länge erschließt sich den Skatern ein imaginärer Straßenraum mit Treppenanlagen, Handläufen, Schrägen, Sitz- und Stützmauern, die so genannte „Realstreet“. Der Parcours ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Das Areal wurde im Stil der „Street-Art“ von Skatern und Studenten der Hochschule für Bildende Künste gestaltet. „Street Art“ hat eine eigene Ästhetik und Identität. Hauptkomponenten sind verfremdete Alltagsgegenstände wie Rampen, Treppengeländer und Laternen, die so gestaltet sind, dass Skater sie nutzen können.

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