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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2006/09/c_066.php 29.05.2015 01:07:51 Uhr 13.11.2019 10:21:59 Uhr
Meldung vom 21.09.2006

Grundsteinlegung für Berufliches Schulzentrum für Technik und Wirtschaft

Heute wurde der Grundstein für den Ersatzneubau des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) für Technik und Wirtschaft auf der Hellerhofstraße 21 gelegt.
Bei dem geplanten Gebäude handelt es sich um einen zweigeschossigen, U-förmigen Baukörper. Dieser bildet einen innenliegenden Gartenhof, der den Eingangs- und Pausenbereich aufnimmt. Die vorhandenen Bäume werden in die Freifläche integriert. Die Fassade ist in drei wesentliche Gestaltungen gegliedert. Auf der Südseite befindet sich eine fast gebäudehohe Glasfassade, die eine Sichtverbindung zwischen Außen und Innen bietet.
Bisher unterrichten mehr als 20 Lehrerinnen und Lehrer etwa 160 Auszubildende unter provisorischen Bedingungen in einem älteren Gebäude an der Hellerhofstraße. Für 2008 ist dann der Umzug in die neuen Räume geplant.
Dann bieten 15 Unterrichtsräume, sieben Vorbereitungs- und Sammlungsräume, die Aula und Räume für die Verwaltung optimale Lernbedingungen. Es entstehen Fachunterrichtsräume für die Berufsfelder Elektrotechnik, Metalltechnik, Bautechnik und Verwaltung/Wirtschaft. Zusätzlich können zwei PC-Kabinette, die berufsfeldübergreifend genutzt werden.
Bei der Planung wird in entscheidendem Maße die Nutzung des Gebäudes durch körperbehinderte Auszubildende berücksichtigt.
Die Verkehrs- und Bewegungsflächen sind großzügig dimensioniert. So können Rollstuhlfahrer und nicht gehbehinderte Auszubildende gemeinsam über eine großzügige Rampenkonstruktion den Weg vom Erdgeschoss in die 1. Etage zurücklegen. Zusätzlich zur Rampe stehen ein Aufzug und drei Treppenhäuser zur Verfügung. Flure und Rampe sind für ein problemloses aneinander Vorbeifahren bemessen.
Mit dem Schulersatzneubau für den berufstheoretischen Unterricht für körperbehinderte Jugendliche wird das Ensemble der Ausbildungseinrichtung an der Hellerhofstraße vervollständigt. In der einem Park ähnlichen Anlage befinden sich dann das vom Berufsbildungswerk Sachsen gGmbH betreute Internatsgebäude, die Gebäude für die Durchführung des berufspraktischen Unterrichtes sowie eine Mensa.
Der Ersatzneubau des BSZ für Technik und Wirtschaft ist die erste neu gebaute Berufsbildende Förderschule in öffentlicher Trägerschaft. Träger des Beruflichen Schulzentrums ist die Landeshauptstadt Dresden. Die Gesamtkosten für den Schulersatzneubau werden ca. 5,7 Millionen Euro betragen, wovon 75 Prozent der Kosten vom Freistaat Sachsen übernommen werden. Die restlichen Baukosten übernimmt die Landeshauptstadt Dresden.

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