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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2006/08/c_059.php 29.05.2015 01:03:20 Uhr 13.11.2019 11:47:35 Uhr
Meldung vom 22.08.2006

Richtfest in der Kindertagesstätte Bünaustraße

Es dauert nicht mehr lange bis Beton, Bagger und Bauarbeiter das „Spielfeld“ endgültig für die Kinder räumen werden: Heute feierte der Sozialbürgermeister Tobias Kogge gemeinsam mit den Kindern der Kindertageseinrichtung Bünaustraße 30 das Richtfest, nachdem vor mehr als neun Monaten das alte Gebäude abgerissen wurde. Die Kinder der Kindertagesstätte begrüßten den Bürgermeister Kogge, die Zimmerleute und die Gäste mit einem Programm, das sie extra für diesen Tag vorbereitet haben. Natürlich wurde dabei die Frage geklärt: „Wer will fleißige Handwerker seh´n?“

Für Aufregung pur sorgte der symbolische Nagelschlag, der nach dem Richtspruch und dem Hochziehen des Richtkranzes folgte. Zuerst schlug Bürgermeister Kogge mit mehreren kräftigen Hieben zu – auch die Betriebsleiterin des Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen Sabine Bibas, gefolgt von der Architektin Susanne Meyer. Nicht zu vergessen, der Schlag des mutigsten und kräftigsten Kindergartenkindes.

Der Neubau wird im Frühjahr 2007 fertig sein. Es ist zweigeschossig und erhält neben einer Terrasse große Fenster. Die Außenfassade wird mit verschiedenen Farben angestrichen. An neuen Räumen erwartet die Kinder beispielsweise ein Kreativraum oder eine Kinderküche. Der Außenbereich soll naturnah gestaltet werden. Es sind Sandkästen und Klettergerüste geplant. Ein neues Lagergebäude bietet Platz für Kinderwagen und Spielgeräte.
Zukünftig wird die Kindertageseinrichtung Bünaustraße 108 Kinder (vorher 92 Kinder) zum Spielen und Toben aufnehmen können. Davon werden 18 Krippenplätze für Kinder bis zwei Jahre entstehen und 18 Krippenplätze für über Zweijährige. Außerdem sind 72 Kindergartenplätze geplant, davon sind sechs als Integrationsplätze vorgesehen.
Die Baumaßnahme an der Kindertageseinrichtung ist Bestandteil des Projektes „Stadtteilentwicklungsprojekt Weißeritz“ und wird von dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt.

Die gesamten Kosten für Abriss und Neubau belaufen sich auf 1.461.400 Euro. Diese werden einerseits durch EFRE-Mittel (1.056.000 Euro) gedeckt, als auch durch Städtebau-Fördermittel der Stadt Dresden (352.000 Euro). Den Restbetrag von 53.400 Euro trägt der Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen, der Landeshauptstadt Dresden. Auftraggeber für den Bau ist die Landeshauptstadt Dresden.
Das alte Gebäude, das mit Asbest belastet war, wurde bereits im November 2005 abgerissen. Die Kinder der Einrichtung sind seit dem vorübergehend in anderen Kindertagesstätten untergebracht.

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