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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2006/08/c_052.php 29.05.2015 01:03:13 Uhr 15.11.2019 11:00:37 Uhr
Meldung vom 17.08.2006

Bauarbeiten an der Pillnitzer Landstraße

zwischen Einmündung Dresdner Straße und Keppbach, achter Bauabschnitt
und zwischen Van-Gogh-Straße und Leonardo-da-Vinci-Straße, zehnter Bauabschnitt
Im Auftrag des Straßen- und Tiefbauamtes werden zurzeit die beiden letzten Abschnitte der Pillnitzer Landstraße gebaut; damit werden die Schäden des Hochwassers von 2002 beseitigt.
Die Arbeiten im zehnten Bauabschnitt haben am 19.Juni 2006 begonnen und werden planmäßig voraussichtlich am 4.September 2006 abgeschlossen sein.
Dieser Straßenabschnitt ist etwa 250 Meter lang. Die Arbeiten durch den Auftragnehmer STRABAG finden unter Aufrechterhaltung des Verkehrs statt. Für den landwärtigen Verkehr wurde dazu eine Behelfsfahrbahn über die ehemalige Gleisschleife unter Nutzung der Flächen der Busendschleife der Dresdner Verkehrsbetriebe AG und des Freistaates Sachsen hergestellt. Der stadtwärtige Verkehr rollt über die alte bzw. neue Fahrbahn der Pillnitzer Landstraße. Damit kann auf eine verkehrsbehindernde Signalisierung des Fahrverkehrs verzichtet werden. Eine Umleitungsführung ist nicht vorgesehen.
Die ansonsten auf der Pillnitzer Landstraße übliche durchgängige Erneuerung von Versorgungsleitungen jeglicher Art ist in diesem Abschnitt entfallen. Von einigen Straßenquerungen für Anlagen der DREWAG (Elt- und Fernmeldeanlagen) abgesehen, wurden neue Leitungen nur für Gas, die neue Beleuchtungsanlage und die LSA-Koordinierung verlegt.
Durch Besonderheiten an der Busendstelle, musste die neue Fahrbahn halbseitig und in mehreren Teilstücken gebaut werden, da es für die städtischen und regionalen Buslinien im Raum Pillnitz keine Alternative zum Wenden gibt.
Der zehnte Bauabschnitt steht kurz vor seiner Fertigstellung. Bereits ab Freitag, spätestens ab Montag, 21.August 2006 kann der Verkehr im Zuge der erneuerten Pillnitzer Landstraße wieder rollen. Danach erfolgt der Rückbau der Provisorien und die Nebenanlagen werden vervollständigt. Die Gesamtbaukosten für den zehnten Bauabschnitt betragen rund 270.000 Euro. Auf die Bauleistungen des Straßen- und Tiefbauamtes entfallen rund 247.000 Euro.
Im achten Bauabschnitt zwischen Bushaltestelle Dresdner Straße und Keppbach (Van-Gogh-Straße) begannen die Arbeiten durch die Firma Teichmann am 10.Juli 2006 nach dem Elbhangfest. Es handelt sich um das letzte Teilstück der Pillnitzer Landstraße, das mit Mitteln aus dem Programm zur Flutschadenbeseitigung erneuert wird.
Die Arbeiten werden bis zum 8.Dezember 2006 beendet sein.
Dieser Straßenabschnitt ist knapp 1,3 Kilometer lang. Im Zuge der Baumaßnahme werden umfangreiche Leitungsum- und —neuverlegungen vorgenommen. Neben einer neuen Trinkwasserleitung wird auch die Gasleitung von der Dresdner Straße bis zur und in der Wasserwerkstraße ersetzt. Die Brücke über den Keppbach, die in diesem Abschnitt liegt, wird ebenfalls erneuert.
Besonders aufwendig gestaltet sich die Errichtung einer bisher nicht vorhandenen Entwässerungsanlage für das Niederschlagswasser. Diese beinhaltet einen Kanal in der Pillnitzer Landstraße mit einer ausreichenden Anzahl von Straßenabläufen zur Aufnahme des Niederschlagswassers als auch die Sanierung des Ableitungskanals in der Wasserwerkstraße. Dieser vorhandene Kanal mit direkter Einleitung in die Elbe wird durch einen so genannten „Inliner“ saniert. Diese Arbeiten hängen vom Wasserstand der Elbe ab und werden, sobald dieser dies zulässt (höchstens Normalpegel) durchgeführt. Die Versickerung von Niederschlagswasser in der Wasserschutzzone gehört dann der Vergangenheit an. Bisher hatten die Straßeneinläufe keinen Anschluss an einen Kanal und das Niederschlagswasser wurde über Sickerschächte in den Boden eingeleitet.
Für den neuen Entwässerungskanal kommt ein hochmoderner Baustoff (glasfaserverstärkte Kunststoffrohre DN 300 bis 600) zum Einsatz. Dieser entspricht den besonders hohen Anforderungen an die Dichtheit der Anlage, was in der Wasserschutzzone erforderlich ist.
Im Bereich der Wasserschutzzone II erhält die Fahrbahn außerdem beiderseits Schutzplanken.
Weiterhin wird dieser Straßenabschnitt erstmals mit einer Straßenbeleuchtung ausgestattet. Der Bereich der ehemaligen Gleisanlage wird zum Rad und Gehweg umgebaut sowie durch einen Baumstreifen von der Fahrbahn getrennt.
Die Kosten für die Straßenbaumaßnahmen belaufen sich auf knapp 2,5 Millionen Euro. Diese werden bis auf rund 100.000 Euro für die Straßenbeleuchtungsanlage aus dem Programm zur Flutschadenbeseitigung zur Verfügung gestellt.
Um eine möglichst zügige Baudurchführung und um damit die Beendigung der Arbeiten bis zur Winterperiode (Fertigstellung der Fahrbahn bis zum 7.Oktober 2006) zu ermöglichen, wurde für die Verkehrsführung eine Lösung gesucht und gefunden, die das parallele Fahren und Bauen gestattet. Der landwärtige Verkehr wird über eine provisorische Fahrbahn im Bereich des ehemaligen Straßenbahngleises an der Baustelle entlang geführt. Der stadtwärts fließende Verkehr wird über die Van-Gogh-Straße und die Dresdener Straße umgeleitet. Sowohl die Ersatzfahrbahn als auch Van-Gogh-Straße/Dresdener Straße werden als Einbahnstraßen betrieben. Diese Verkehrsführung wird nach Fertigstellung der Fahrbahnfläche bis zum Abschluss der Gesamtmaßnahme beibehalten, da dann die Behelfsfahrbahn zurückgebaut werden muss, die Nebenanlagen hergestellt werden müssen und die Brücke über den Keppbach vervollständigt werden muss, wo im Zuge der provisorischen Fahrbahn zurzeit eine Behelfsbrücke eingebaut ist.

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