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10.07.2006

Women Chess Cup machte Lust auf Mehr

Dresden. Einen kleinen sportlichen Vorgeschmack auf die Schacholympiade in zwei Jahren in Dresden bot am vergangenen Wochenende der Women Chess Cup. 32 Teilnehmerinnen ermittelten nach dem Modus der Fußball-Weltmeisterschaft im Dresdner Karstadt den Sieger von insgesamt 5.000 Euro Preisgeld. Geld, was zur Premiere dieses einmaligen Events in die USA nach New York ging. Zsuzsa Polgar, gebürtige Ungarin sowie mehrfache Olympiasiegerin und Weltmeisterin, konnte ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Sie besiegte im Finale Deutschland mit Elisabeth Pähtz (1,5:0,5). Für die U20-Weltmeisterin, die in der Bundesliga für den Dresdner SC an den Start ging, war der Einzug in dieses Endspiel ein toller Erfolg. Spätestens mit dem Erfolg gegen die Ex-Europameisterin Pia Cramling aus Schweden im Achtelfinale gehörte Pähtz zu den Anwärterinnen auf einen der vorderen Plätze. Der zweite Rang wurde ihr mit einer Prämie von 3.000 Euro versüßt. Platz 3 ging nach einem spannenden Stechen, beide Spielerinnen hatten zuvor jeweils eine Partie gewonnen, an die Französin Marie Sebag, die die Argentinierin Carolina Lujan mit 2:1 bezwang.
Elena Winkelmann, 15-jähriges Nachwuchstalent aus Dresden, nahm in der Vorrunde das Startrecht für Ghana wahr und erreichte zwei Unentschieden und eine Niederlage gegen Italien. Vor allem das 0,5:0,5 gegen die spätere Siegerin Zsuzsa Polgar brachte ihr viel Beifall ein. Filiz Osmanodja wurde in der Vorrundengruppe A an Stelle der Vertreterin aus Costa Rica gesetzt. Dabei musste sie erwartungsgemäß viel Lehrgeld zahlen und verlor dreimal mit 0:1. Übrigens, ein im Rahmenprogramm ausgetragenes Blitzturnier wurde von der Tschechin Jana Jackova gewonnen, gefolgt von Jessica Nill aus Deutschland und Martha Fierro aus Ecuador.
Am Ende hielt der Women Chess Cup vor und hinter dem Schachbrett, was er in der Vorbereitung versprach. Hochklassiger Sport und ein buntes Rahmenprogramm haben Lust auf mehr gemacht. „Unser Ziel ist voll aufgegangen. Schach ist ein populärer Sport. Das hat der Women Chess Cup eindrucksvoll bewiesen“, so Dirk Jordan, Chef des Organisationskomitees.

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