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06.07.2006

Umweltzentrum erhält neue Außenstelle

Tag der offen Tür in der ehemaligen Ziegelei in Prohlis
In Dresden-Prohlis ist eine neue Einrichtung für den Stadtteil entstanden, die vom Umweltzentrum Dresden e.V. betrieben wird. In dem kleinen Gebäude neben der ehemaligen Ziegelei und dem Flächenkulturdenkmal Kunath´sche Lehmgrube will das Umweltzentrum Kindern und Jugendlichen Umweltthemen nahe bringen. Die neue Umweltbildungsstation kann auch für Lesungen, Seminare und Vorträge oder als Treffpunkt genutzt werden. Am Sonnabend, 8. Juli 2006 lädt das Umweltzentrum Dresden e. V. von 14 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Zu erreichen ist das Haus über den Fußweg zwischen Dohnaer Straße und „Am Anger“. Besucher erwartet ein Kinderprogramm, eine Fotoausstellung im alten Brennofen und Informationen über die unter Naturschutz stehende Lehmgrube.
Das Gelände der ehemaligen Ziegelei umfasst eine Fläche von ca. 70.000 Quadratmetern. Die neue Einrichtung entstand unter der Projektleitung des Hochbauamtes der Landeshauptstadt Dresden für eine Summe von 406.000 Euro. Davon wurden 377.000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Die Soziale Stadt“ gefördert. Der alte Brennofen hat eine Grundfläche von ca. 500 Quadratmetern. Auf einer Hälfte der Fläche entsteht ein Ausstellungsraum, die u.a. die Geschichte der Ziegelei präsentieren soll. Der andere Teil soll Fledermäusen und anderen Tieren vorbehalten sein, die in Gebäuden leben. Das neue Gebäude entstand unmittelbar neben dem Brennofen und beherbergt neben dem Seminarraum noch Teeküche, Büro, Lager sowie Sanitäranlagen mit Behinderten-WC. Geheizt wird mit einer umweltfreundlichen Biomasseheizung, die als Brennstoff Holzpellets verwendet. Gebaut wurde von September 2005 bis Mai 2006.
In direkter Nachbarschaft der neuen Außenstelle des Umweltzentrum Dresden e. V. befindet sich die ehemalige Lehmgrube der Ziegelei, in der im 19. Jahrhundert zunächst Lehm und anschließend Kies abgebaut wurde. Wegen eines Grundwassereintritts stellte man den Abbau ein. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich hier ein wertvoller Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere entwickelt. Gepflegt wird das Flächennaturdenkmal von ehrenamtlichen Naturschützern. Es darf nur mit Erlaubnis des Umweltamtes betreten werden.

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