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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2006/06/c_070.php 29.05.2015 01:00:06 Uhr 13.11.2019 10:35:19 Uhr
Meldung vom 23.06.2006

ZukunftsWerk Stadt sammelt Ideen für Dresdens Zukunft

Stadtjubiläum 2006 wirft Blick über Vergangenheit und Gegenwart hinaus
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind die drei Säulen des Stadtjubiläums. In einem zentralen Projekt des Stadtjubiläums 2006, der ZukunftsWerk Stadt, werden Aktionen, Projekte und Initiativen gebündelt, die sich speziell mit Dresdens Zukunft beschäftigen. Seit dem Auftakt mit dem Kongress „Leitsysteme zum Neuen?“ Ende vergangenen Jahres laufen unter dem Stichwort ZukunftsWerk Stadt zahlreiche Veranstaltungen, Vortragsreihen und Einzelprojekte zusammen. „Wir haben die ZukunftsWerk Stadt, die im Rahmen des Festjahres einen ganz zentralen Platz einnimmt, bewusst längerfristig angelegt. Schließlich bedarf es einer umfangreichen Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Ansätzen und Ideen, um wirklich tragfähige Zukunftskonzepte zu entwickeln“, so Dr. Werner Barlmeyer, Intendant Stadtjubiläum 2006.
Dabei entwickelt das Team ZukunftsWerk Stadt um den Projektleiter Frank Eckhardt eigene Projekte, nutzt aber auch Synergien zu anderen Partner aus den unterschiedlichsten Bereichen. Aktuell läuft beispielsweise die Reihe „Die Weißeritz erzählt…“, ein Projekt des Institutes für Landschaftsarchitektur der TU Dresden zum Thema Stadtentwicklung.
ZukunftsBild führt Visionen für Dresden zusammen
Ein konkretes Ziel der ZukunftsWerk Stadt ist es, die Ideen und Pläne für Dresdens Zukunft in Form so genannter „ZukunftsBeiträge“ zu sammeln. Diese Beiträge werden dann zu einem Mosaik — dem ZukunftsBild Dresden — zusammengeführt und schließlich im November das Herzstück der Installation „ZukunftsBild“ im Lichthof des Rathauses bilden.
Neben den Zukunftsentwürfen der Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst, Kultur und der Verwaltung (z.B. Landeshauptstadt Dresden, TU Dresden, Leibniz-Institut, Lokale Agenda 21, Kathedralforum), wird auch nach den Zukunftswünschen und -ideen der Dresdner Bürger gesucht. Etwa 100 Beiträge sind seit Anfang des Jahres bereits bei dem Team ZukunftsWerk Stadt eingegangen: Grundschüler haben ihre Wohngegend kritisch nach Kinderfreundlichkeit bewertet, ein Bürger schlägt eine autofreie Wilsdruffer Straße vor, ein anderer hat einen U-Bahn-Plan entwickelt. Einzelne ZukunftsBeiträge sind bereits jetzt im Internet unter www.zukunftswerk-stadt.de veröffentlicht.
Machen Sie sich ihr „eigenes Bild“ von Dresden! Jetzt sind vor allem auch die Dresdner Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich „ihr eigenes Bild von Dresden zu machen“. 40 mal 40 Zentimeter sind der formale Rahmen für Texte, Konstruktionen, Bilder, Entwürfe, Skizzen, die die Zukunft Dresdens thematisieren. Vom U-Bahnnetz-Plan bis Zukunftswünschen von Kindern reicht die Bandbreite der bisher eingereichten Beiträge. Die ZukunftsWerk Stadt möchte möglichst viele Dresdner ansprechen, ihre Ideen für Dresdens Zukunft einzureichen. Das können Gedanken zu Kultur, Wirtschaft, Recht oder dem Zusammenleben sein; gezeichnet, gemalt, als Text, Film- oder Tondokument. Die Beiträge werden in der Installation „ZukunftsBild“ aufgenommen und von einer Jury bewertet. Die Entscheidungsträger der Stadt aus Verwaltung und Politik, aber auch aus Wirtschaft und Wissenschaft sollen diese Ideen schließlich auch über das Festjahr 2006 hinaus berücksichtigen.
Bürgerräume der ZukunftsWerk Stadt
Zahlreiche Beiträge entstanden bereits in den elf Bürgerräumen (z.B. Projektraum Reinigungsgesellschaft, MalLokal, Picknick, Artderkultur), mit denen die ZukunftsWerk Stadt in verschiedenen Stadtteilen präsent ist. Die Bürgerräume der ZukunftsWerk Stadt laden Bürgerinnen und Bürger ein, vor Ort und - bei Bedarf unter Anleitung - ihren ZukunftsBeitrag zu gestalten. Zum anderen finden dort Veranstaltungen statt — von Lesungen über Führungen bis hin zu Konzerten ist alles dabei. Betrieben werden sie von Dresdnern, die ihnen ganz unterschiedliche Ausrichtungen verliehen haben.
Das Studio 24/7 an der TU Dresden, eingerichtet von Architekturstudenten, wendet sich mit seinen Veranstaltungen größtenteils an Studenten. Der Projektraum der Reinigungsgesellschaft im Waldschlösschenareal lädt jeden Mittwoch Autoren, Künstler oder Kuratoren ein, über ihre Arbeit zu sprechen - und bietet damit nicht zuletzt dem Dresdner Kulturpublikum einen Blick nach „draußen“, auf die Aktivitäten in Leipzig, Berlin und Hamburg. Im picknick, einer seit Jahren ungenutzten Gaststätte aus DDR-Zeiten, ist ein Bürgerraum entstanden, der sich vermehrt mit Architektur, Stadtplanung und -entwicklung beschäftigt. Neben all der Spezifik haben alle Bürgerräume die gemeinsame Aufgabe, die Dresdnerinnen und Dresdner nach ihren Vorstellungen zur Zukunft ihrer Stadt zu befragen, einen Prozess der kreativen Auseinandersetzung mit diesem Thema anzuregen und schließlich eine Vielzahl von ZukunftsBeiträgen hervorzubringen.

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