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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2006/06/c_068.php 29.05.2015 01:00:03 Uhr 18.11.2019 09:50:55 Uhr
Meldung vom 22.06.2006

Blick für Details - Ausstellung „Gesichter zweier Städte“ ab 27. Juni 2006 im World Trade Center

Wussten Sie, dass das Durchschnitts­alter in Dresden um 17 Jahre höher ist als in Dresdens US-Partnerstadt Columbus, oder dass in Columbus jeder zweite Haushalt Wohneigentum besitzt, in Dresden dagegen nur jeder achte? Diese und ähnliche Informationen sind einer Ausstellung zu entnehmen, die ab 27. Juni im World Trade Center zu sehen ist.
„Ein wichtiges Ziel der Ausstellung ist, den Dresdnern ihre eigene Stadt und ihre Partnerstadt auf der anderen Seite des Atlantiks näher zu bringen“, so Andreas Otto vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), der die Ausstellung gemeinsam mit Bernhard Müller, Professor für Raum­entwicklung an der TU Dresden, koordiniert. Die Ausstellung zeigt interessante Parallelen zwischen Dresden und seiner US-amerikanischen Partnerstadt Columbus (Ohio). In Fotos und kurzen Begleittexten werden Entwicklungen in den beiden Städten miteinander verglichen.
Die Ausstellung will zum „Blick für Details“ anregen. Wer kennt sie nicht, die historische Silhouette Dresdens und die Vielzahl weltberühmter Bauwerke. Doch selbst den Dresdnern bleiben viele Details von bedeutenden und weniger bekannten Gebäuden verborgen. Dies zeigen Graphiken von Joyce Rosner, einer US-amerikanische Künstlerin, die derzeit in Dresden lebt. Sie hat 64 Details von Dresdner Fassaden graphisch umgesetzt. Die Zeichnungen werden erstmals öffentlich zu sehen sein.
Die Ausstellung ist das Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit von TU Dresden und Ohio State University zum Thema nachhaltige Stadtent­wicklung. Als Kooperationspartner ist das IÖR beteiligt. Das Vorhaben wurde Mitte der neunziger Jahre ins Leben gerufen. Inzwischen ist es als ein Schwerpunkt der raumwissenschaftlichen Ausbildung an der TU nicht mehr weg zu denken. Eine Besonderheit: Eingebunden sind nicht nur die Hochschulen und For­schungs­einrichtungen aus beiden Städten, sondern auch die Stadtverwaltungen mit ihren jeweiligen Planungs­ämtern.
Zur Ausstellungseröffnung sind auch Fachleute und Studenten aus Columbus zu Gast in Dresden. Sie befinden sich auf einer zweiwöchigen Studienreise in Sachsen. Im August werden dann wie in den vergangenen Jahren zwölf Studierende der TU Dresden nach Columbus fahren. Das Thema des diesjährigen Aus­tauschs widmet sich aus Anlass der 800-Jahrfeier der Rolle von Kultur und Tourismus für die Stadtentwicklung. Das Projekt ist Teil der „ZukunftsWerkStadt“ Dresden und wird von der Landeshauptstadt, dem World Trade Center und der DREWAG unterstützt.

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