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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2006/06/c_055.php 29.05.2015 00:59:52 Uhr 18.11.2019 09:32:15 Uhr
Meldung vom 20.06.2006

Europäische Konferenz „UrBike“ in Dresden

Projektpartner zum Thema Fahrradverkehr aus ganz Europa tauschen sich aus
Dresden arbeitet in dem EU-Projekt „UrBike“ (abgeleitet aus „urban“ und „bike“) mit sieben Städten zusammen, um den städtischen Radverkehr zu fördern. Vertreter aus Sevilla (Spanien), Florenz (Italien), Frederiksberg (Dänemark), Kielce (Polen), Budapest (Ungarn), Mesa Yitonia Limassol (Zypern) und Xanthi (Griechenland) sind am Freitag, 23. Juni in Dresden zu Gast. Im Rathaus präsentieren sie ihre Projekte, Ergebnisse und Erfahrungen einer über zweijährigen Zusammenarbeit vor europäischen und deutschen Fachleuten.
Dresden informiert über sein lokales Netzwerk „pro Radverkehr“. Es verbindet Partner wie Schulen, Wohnungsgesellschaften, Unternehmen, Krankenkassen, Tourismus- und Einzelhandelsvertreter, Interessenvertretungen und Verbände. Vorgestellt werden die Plakataktionen „Dein Rad will raus“ und „Abstand halten“ und der Fahrstadtplan. Im Rahmen von UrBike entwickelte Dresden eine Reihe von Projekten zur Radverkehrsförderung und setzte diese erfolgreich um. So entstand ein Konzept für Radschulwegpläne, wurden tausend neuen Fahrradbügel geplant, entstanden ein Faltblatt mit Marketingtipps für Einzelhändler und neue Fahrradabstellanlagen in Unternehmen.
Fast alle europäischen Städte haben mit enormem Kfz-Verkehr und seinen Auswirkungen zu kämpfen. Unbestritten hat das Fahrrad viele Vorteile, besonders auf kurzen Wegen in der Stadt. In Dresden sind 46 Prozent aller Wege kürzer als drei Kilometer. Das Fahrrad ermöglicht Mobilität unabhängig vom Alter und Einkommen, es ist kostengünstig, umweltfreundlich (keine Emissionen, kaum Lärm), braucht wenig Platz und es hält seine Nutzer fit. Deshalb ist es sinnvoll, die Integration des Fahrradverkehrs in die Stadtplanung und in das städtische Leben zu fördern - so wie es mit „UrBike“ getan wird. Die in vielen lokalen Pilotprojekten gemachten Erfahrungen sollen allen europäischen Städten bekannt gemacht werden.

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