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05.05.2006

15 Unternehmen starten in den ersten Workshop von ÖKOPROFIT Dresden

Beratungsprojekt für klein- und mittelständische Unternehmen beginnt
Nach der öffentlichen Auftaktveranstaltung für ÖKOPROFIT Dresden im März dieses Jahres beginnt am Montag, 8. Mai 2006, die konkrete Arbeit mit den Unternehmen im ersten Workshop. Die Umwelt entlasten und gleichzeitig Kosten senken — dazu werden die 15 klein- und mittelständischen Unternehmen aus Dresden im Projekt ÖKOPROFIT Dresden (Ökologisches Projekt für Integrierte Umwelttechnik) in den kommenden zwölf Monaten angeregt. Ein Umweltberater-Konsortium führt acht Workshops zu umweltrelevanten Themen durch und zeigt den teilnehmenden Betrieben bei Beratungen vor Ort, in welchen Bereichen Ansätze für eine Entlastung der Umwelt und Kostensenkung bestehen, so dass die Betriebe ein qualifiziertes Umweltprogramm aufstellen können. Nach erfolgreicher Teilnahme am Projekt und an der abschließenden Kommissionsprüfung erhalten die Unternehmen im kommenden Jahr die Auszeichnung zum ÖKOPROFIT-Betrieb.
Im ersten Workshop, der am Montag in einem der beteiligten Betriebe, der Werkstätten Hellerau GmbH, stattfinden wird, geht es zunächst um die Einführung in das Projekt, die Bildung von Umweltteams in den Betrieben und umweltpolitische Themen. Auch ein Betriebsrundgang ist vorgesehen. Außerdem wird den Projektteilnehmern das Workshop-Programm vorgestellt, das die Themen Umweltrecht, Wasser und Abwasser, Stoffströme und Abfall, Arbeitsschutz und Gefahrstoffe und das Schwerpunktthema Energie umfasst.
Das Umweltberater-Konsortium setzt sich aus der GICON Großmann Ingenieur Consult GmbH Dresden, dem IRIS e. V. Institut für Ressourcenschonung, Innovation und Sustainability an der FHW Berlin und der F.U.C.S. GmbH Fördermittel- und Unternehmens Consulting/Service aus Zschopau zusammen.
Die folgenden Unternehmen nehmen an dem ersten ÖKOPROFIT Projekt teil: Deutsche Werkstätten Hellerau GmbH, Dresdner Gardinen- und Spitzenmanufaktur M. + S. Schröder GmbH Co. KG, Jacobi Systemtechnik GmbH, Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt, Krankenhaus Dresden-Neustadt, Eigenbetrieb Kindertagesstätten (Kita Coschütz), Li-il GmbH Arzneimittel und Arzneibäder, März Menü, Pentacon GmbH, Michel Sandstein GmbH, SBS Metalltechnik GmbH, Schlosshotel Pillnitz, Vandemoortele Deutschland GmbH, WPG Wellpappenwerk Gittersee GmbH und die ZAMEK Nahrungsmittel GmbH.
Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Dresden, dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung Dresden e.V. und dem Ingenieurbüro Gertec GmbH führt die Landeshauptstadt Dresden — als erste Stadt in Sachsen — das Projekt ÖKOPROFIT durch. ÖKOPROFIT wurde Anfang der 1990er Jahre im österreichischen Graz konzipiert und auf Grundlage von Arbeitsmaterialien, die die Landeshauptstadt München erarbeitet hat, bereits in einigen deutschen Städten erfolgreich umgesetzt.
„Mit ÖKOPROFIT können wir nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit gerade der klein- und mittelständischen Unternehmen in unserer Region fördern, die unternehmerisches Handeln mit Umweltschutz verbinden, sondern auch wertvolle Hilfe leisten, die Unternehmer zu Energieeinsparungen anzuregen“, so Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert, in dessen Geschäftsbereich das Projekt vom Amt für Wirtschaftsförderung und Umweltamt begleitet wird.
Das Projekt ÖKOPROFIT Dresden wird im Rahmen des INTERREG III C-Projektes „enercy’ regio“ durchgeführt und vom Freistaat Sachsen und der Europäischen Union unterstützt. Die Regionen Südschweden und die italienische Region Emilia Romagna sind Partner in dem INTERREG III C-Projekt, bei dem die beteiligten Regionen unterschiedliche Methoden der Energieeinsparung durchführen und diese sowie die damit gemachten Erfahrungen untereinander austauschen.

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