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Meldung vom 25.04.2006

Baufelder des Gewerbegebiets Dresden/Heidenau werden freigeräumt

Die Entwicklung des interkommunalen Gewerbegebietes Dresden / Heidenau am Standort des ehemaligen Betonwerkes Sporbitz geht voran. Nach umfangreichen Planungen und ersten Aufräumarbeiten beginnt in dieser Woche die 2,1 Mio. Euro teure Baufeldfreimachung. Den offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten geben Bürgermeister Dirk Hilbert und Bürgermeister Michael Jacobs am 27. April 2006 in Anwesenheit von Gästen aus beiden Städten.
Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung über das gemeinsame Projekt am 27. Oktober 2004 hatten Dresdens Oberbürgermeister Ingolf Roßberg und Heidenaus Bürgermeister Michael Jacobs den Weg zur Entwicklung der unansehnlichen Industriebrache des ehemaligen Betonwerkes Sporbitz hin zum modernen interkommunalen Gewerbepark Dresden/Heidenau frei gemacht.
Zunächst werden alle oberirdischen Gebäude und Anlage abgerissen. Als nächste Etappe ist geplant, den unterirdischen Bauraum zu enttrümmern und von Altlasten zu befreien. Hierzu muss an manchen Stellen bis zu sechs Meter in die Tiefe gebaggert werden. Ende September soll von der Brache nur noch eine ebene, von Altlasten freie Fläche zu sehen sein. Voraussichtlich im Oktober dieses Jahres kann dann die mit 2,8 Mio. EUR veranschlagte medien- und verkehrsseitige Erschließung des Gewerbeparks gestartet werden.
„Der Gewerbepark ist durch die nur zehn Minuten entfernte Autobahn hervorragend überregional angebunden. Mit der Errichtung dieses Gewerbeparks können wir die wirtschaftliche Belebung des Dresdner Ostens weiter voranbringen,“ so Bürgermeister Dirk Hilbert. Gemeinsam mit den Kollegen in Heidenau ist er zuversichtlich, dass der Gewerbepark bald ausgelastet sein wird. Neben den bereits ansässigen Firmen gibt es zur Zeit acht konkrete Anfragen von Unternehmen die sich in dem neuen Gewerbepark ansiedeln möchten. Mit drei weiteren Interessenten laufen erste Sondierungsgespräche.
Finanzielle Unterstützung erhalten die Städte durch das Regierungspräsidium Dresden. Dieses fördert das Projekt im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GA) mit rund 5 Mio. Euro. Dadurch wird es möglich, die entstehenden Gewerbegrundstücke auf einer Gesamtfläche von rund 20 Hektar zu einem marktgerechten Preis von ca. 40 Euro/m² an entsprechend förderfähige Unternehmen zu verkaufen.
Mit dem Konzept des interkommunalen Gewerbeparks Dresden/Heidenau haben die beiden Städte im vergangenen Herbst am Wettbewerb des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung „komm-KOOP — erfolgreiche Beispiel interkommunaler Kooperation“ teilgenommen. Die eingereichten Projekte werden bei einer Veranstaltung im Oktober 2006 in Berlin präsentiert.

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