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07.04.2006

Dresden hebt den Hochwasser-Katastrophenalarm auf - Evakuierungsanordnung für Dresden-Gohlis bleibt vorerst bestehen

Der Elbpegel Dresden zeigt heute 14 Uhr einen Wasserstand von 6,88 Meter an. Dies ist 61 Zentimeter weniger als beim Höchststand am Dienstag, der bei 7,49 Meter lag. Es wird eine weiter fallende Tendenz am Wochenende erwartet. Für die Elbe im Dresdner Stadtgebiet gilt inzwischen die Hochwasser-Alarmstufe 3, für den Lockwitzbach und die Vereinigte Weißeritz gar keine Alarmstufe mehr.
Aufgrund dieser Entwicklung hat die Landeshauptstadt Dresden heute 16 Uhr den Hochwasser-Katastrophenalarm aufgehoben. Er war am 31. März für die Überschwemmungsgebiete Dresden-Gohlis und Laubegast/Zschieren ausgelöst worden. Die Arbeit des Verwaltungsstabes zur Katastrophenabwehr wird von den zuständigen Behörden und Ämtern fortgeführt.
Einsatzschwerpunkt der Feuerwehr bleibt die Deichverteidigung in Dresden-Gohlis, wo das Elbwasser noch halbhoch steht. Hier gilt die städtische Evakuierungsanordnung fort. Für Laubegast/Zschieren wurde sie aufgehoben. Die Bewohner dürfen in ihre Häuser zurückkehren. Weitere Schwerpunkte sind die Reinigung der Straßen und die Entsorgung von Schwemmgut.
Als wichtigste noch bestehende Behinderung für den Straßenverkehr in Dresden bleibt die Strecke Terrassenufer, Ostra-Ufer und Pieschener Alle zu nennen. Die Loschwitzer Brücke „Blaues Wunder“ und die Bundesstraße 6 in Cossebaude konnten heute bereits wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Hilfe
Das Bürgertelefon bleibt rund um die Uhr, auch am Wochenende unter Telefon 4 88 76 66 erreichbar. Wer Hilfe braucht oder anbieten möchte, kann das täglich von 8 bis 20 Uhr am Bürgerhilfetelefon unter 4 88 10 57 melden (Fax: 03 51/ 488 10 58, E-Mail: buergerhilfe@dresden.de).
Ab Dienstag, 11. April 2006, bis Donnerstag, 13. April 2006, jeweils von 9 bis 17 Uhr informieren das Amt für Wirtschaftsförderung und die Kammern im Lichthof des Dresdner Rathauses, Dr.-Külz-Ring 19 über schnelle Hilfe für Gewerbetreibende. Ab Montag, 10. April, können unter den Telefonnummern 03 51/ 4 88 11-95,-96,-97 und -98 auch Termine zur Beratung vereinbart werden.
Voraussichtlich am Montag, 10. April, wird bekanntgegeben, wo Hochwasserbescheinigungen für Bürger ausgestellt werden.

Sandsäcke und Sperrmüll
Sandsäcke:
Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft übernimmt die Entsorgung von allen Sandsäcken. Unter der Telefonnummer 4 88 96 47 können Bürger und Gewerbetreibende darüber informieren, wo Sandsäcke entsorgt werden sollen. Das Telefon ist täglich, auch am Wochenende, von 7 Uhr bis 20 Uhr erreichbar. Hinweis: Eine direkte Anlieferung der Sandsäcke auf der Deponie Radeburger Straße durch Privatpersonen ist nicht möglich. Wertstoffhöfe nehmen ebenfalls keine Sandsäcke an.
Sperrmüll:
Die Entsorgung des Sperrmülls erfolgt in der bisher üblichen Form. Zusätzlich werden ab Montag, 10. April, in den Wertstoffhöfen Niedersedlitz: Bahnhofstraße 4, Reick: Georg-Mehrtens-Str.1, Friedrichstadt: Altonaer Str. 15 und Klotzsche/Hellerberge: Wertstoffhof Hammerweg 23 (am Deponie-Eingang) extra Container zur Erfassung von nassem Sperrmüll aufgestellt. Gewerbetreibende werden gebeten, die Entsorgung der bei ihnen durch das Hochwasser entstandenen Abfällen selbstständig zu veranlassen.
Weitere Fragen zur Entsorgung von Abfällen werden an den Abfall-Info-Telefonen für Gewerbe unter Telefonnummer 4 88 96 44 und für private Haushalte unter Telefon 4 88 96 33 beantwortet. Auch diese Telefonnummern sind ab heute täglich, auch am Wochenende, von 7 bis 20 Uhr erreichbar.

Grundwasser
Elbnahe Bereiche weisen gleichbleibende bzw. ganz leicht sinkende Grundwasserstände auf. Im elbfernen Bereich steigen die Grundwasserstände langsam an. Informationen zum aktuellen Grundwasserstand gibt es im Internet unter www.dresden.de und www.dresden.de/hochwasser. Zusätzlich zur tabellarischen Übersicht der Grundwasserstände und der Prognosen im Themenstadtplan ist hier eine Karte mit den derzeitigen Grundwasserständen abrufbar. Die Karte wird am Sonnabend, 8. April 2006, und am Montag, 10. April 2006, aktualisiert. Die Bürger sind gut beraten, weiterhin eigene Schutzvorsorge zu treffen. Insbesondere sollen sie kontrollieren, ob Wasser in die Keller eindringt und möglicherweise die Elek­troanlagen erreichen kann. Der DREWAG-Störungsdienst ist unter 8 60 86 86 erreichbar, die Enso-Kunden wählen 0180 / 278 79 02.

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