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03.04.2006

Damm in Gohlis wird weiter verstärkt

Zum Schutz der Gohliser Bebauung innerhalb der Ortslage Cossebaude Oberstrom der Polderfläche wurde jetzt entschieden den Damm in Gohlis weiter zu verstärken. Der Transport von ca. 10.000 Sandsäcken erfolgt umgehend mit Unterstützung der Bundeswehr. Gegenwärtig sind 100 Helfer der Feuerwehr, des THW und Bürger vor Ort.

Was wird getan
Auf dem Straßenzug Cossebauder Straße /Ecke Südstraße zwischen der jeweiligen Bebauung wird ein Sandsackverbau in Höhe von ca. 60 Zentimetern errichtet. Darüber hinaus wird im Bereich Kreuzung Dorfstrasse ein Verschluss in gleicher Höhe errichtet. Der Bereich der Ortslage Dorfstraße (tiefste Stelle) - parallel zum Deich gelegenen Bebauung mit auftretenden Sickerstellen (zum Teil durch Sandsackverbaue teilweise gesichert) — wird zusätzlich erhöht. Ziel ist der Schutz der Bebauung bei Annahme und Eintritt der Scheitelprognose.
Zum Schutz der Deiche und der Rettungskräfte werden Deiche und Schutzanlagen rund um die Uhr bewacht.

Warum
Im Verlauf des Abends wurde von der Landestalsperrenverwaltung (LTV) vorgeschlagen, innerhalb des Gohliser Polders, weitere Schutzmaßnahmen durchzuführen. Dabei wurde zugrunde gelegt, dass sich nach Informationen der LTV die vom Landeshochwasserzentrum der prognostizierte Pegel am unteren Bereich von ca. 7,55 Metern bewegen wird, dieser möglicherweise unterschritten wird. Dadurch könnte die Überströmung des Längsdeiches geringfügiger ausfallen, was einen Schutz des westlichen Teils des Polders ermöglichen wird.

Evakuierung
Die Evakuierung muss aufrechterhalten werden, da die Standsicherheit durch den zu erwartenden langanhaltenden Scheitel und den voraussichtlich langsamen Zurückgang der Wasserführung zu einer nicht ungefährlichen Beeinträchtigung der Standsicherheit der vorgelagerten und bisher nicht überspülten Deiche führen kann.
In Gohlis wurde am 31.3. für ca. 300 Personen die Evakuierung angeordnet. Nach wie vor befinden sich einige Personen im Gefahrengebiet. Diese Personen werden eindringlich aufgefordert, das Gebiet zu verlassen und die Deiche nicht zu betreten. Sie gefährden sich und die Rettungskräfte.

Gebiete in Gohlis, in denen die Evakuierung angeordnet wurde:
Obergohlis, Wohngebiet rechts der Gartenstraße und rechts der Flensburger Straße,
Wohngebiet rechts der Grenzstraße bis Cossebauder Straße,
Wohngebiet rechts der Gohliser Straße,
Wohngebiet rechts der Dresdner Straße bis Haltestelle „An den Winkelwiesen“
Südstraße, Fährmannweg, Elbstraße, Dorfstraße, Manfred-Streubel-Weg,Grüner Weg bis 18b und Nr. 21,Windmühlenweg, Dahlienweg, Asternweg, Kolpingstraße, Cossebauder Straße, Altstetzsch Nr. 11, 13, 13a,14 und 16 und die Schillerstraße.

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