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09.03.2006

„Eschdorfer Knirpse“ übernehmen ihr neues Gebäude

Kindertageseinrichtung feierlich übergeben
Heute übergab Bürgermeister Tobias Kogge, Beigeordneter für Soziales, feierlich die neugebaute Kindertageseinrichtung „Eschdorfer Knirpse“ in Eschdorf (Schönfeld-Weißig). Das von der Geschäftsführerin des Arbeiter-Samariter-Bundes Dresden und Kamenz gGmbH, gemeinsam mit der Leiterin der Kindertageseinrichtung (Kita) frisch enthüllte Namensschild „Eschdorfer Knirpse“ prangt an der Wand.
Der Kaufmännischer Direktor im Forschungszentrum Rossendorf unterzeichnete einen Kooperationsvertrag mit der Kita. Für die „Eschdorfer Knirpse“ können dadurch eine englischsprachige Erzieherin beschäftigt und längere Öffnungszeiten anboten werden.
Die Kita, deren Träger der Arbeiter-Samariter-Bund Dresden und Kamenz gGmbH ist, hat 51 Plätze, davon 15 für Krippen- und 36 für Kindergartenkinder. Es können auch bis zu drei Kinder mit Behinderungen aufgenommen werden.
Das neue Gebäude im Wohngebiet „Hof Lommatzsch“ ist zweigeschossig und ohne Keller. Wegen der Hanglage und der Gehölze waren umfangreiche Geländeveränderungen notwendig. Da der Baugrund schlecht tragfähig ist, entstand zunächst ein 1,4 Meter dickes Gründungspolster mit einer Bodenplatte aus Stahlbeton. Die Außenwände der Kindertageseinrichtung bestehen aus Ziegelmauern. Holzfenster und ein Wärmedämmsystem sorgen für gutes Klima. Die Stahlbetondecken sind mit Fußbodenheizung, Trittschalldämmung sowie Holz- bzw. Fliesenbelag versehen. Der gesamte Dachraum ist weiträumig und offen wie eine Scheunentenne gestaltet.
Im Erdgeschoss befinden sich Funktionsräume sowie die Schlaf- und Gruppenräume für die Krippenkinder. Die Kindergartenkinder sind in der ersten Etage untergebracht. Durch eine Faltwand zwischen den Gruppenräumen entsteht eine zusammenhängende Fläche von rund 100 Quadratmetern.
Die Gebäudeaußenwände leuchten blau, die Türen und Fensterrahmen sind Rot und Gelb-Orange. Als Kontrast dazu steht im Garten ein kleines Spielgerätehaus mit rot gestrichenen Außenwänden und blauer Tür. Neben Holz und hellen Wandflächen dominieren die kräftigen Farben der Türen auch in den Innenräumen. Bäume und das Gelände am Hang bilden eine naturnahe Freispielfläche. Wegen des Frostes sind jedoch noch nicht alle Arbeiten erledigt. Bis Ende März soll alles fertig sein.
Regionale Firmen errichteten den Neubau von Mai 2005 bis Dezember 2006. Insgesamt gab die Landeshauptstadt Dresden 626.000 Euro aus, davon 116.000 Euro für die Planung und für den Bau 510.000 Euro.
Bereits am 30. Januar zogen die Eschdorfer Kinder in das Gebäude am Steinbruch 22 ein. Der Neubau war nötig, weil die ehemalige Kindertagesstätte auf der Pirnaer Straße 11, ein altes Bauernhaus, nicht mehr den funktionellen und bautechnischen Anforderungen an eine Kindertageseinrichtung entsprach.

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