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02.03.2006

Ministerpräsident Milbradt bei Auftaktveranstaltung Russland in Dresden

Am 6. März startet im Beisein des Ministerpräsidenten in der Dresdner Dreikönigskirche das durch die Stadt ausgerufene Russlandjahr.

Unter dem Motto „Russland in Dresden 2006 mit 6. Petersburger Dialog“ finden das ganze Jahr über Russlandbezogene Veranstaltungen statt. Den Höhepunkt bildet Anfang Oktober der 6. Petersburger Dialog unter Beteiligung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Wladimir Putin.

Ministerpräsident Milbradt würdigt die Initiative von Oberbürgermeister Roßberg und dankt allen teilnehmenden Einrichtungen für ihr Engagement: „Die vielfältigen Veranstaltungen zu den sächsisch-russischen Beziehungen sind die ideale Einstimmung auf den Petersburger Dialog im Oktober. Gleichzeitig spiegeln sie die Bandbreite der Zusammenarbeit zwischen Russland und Sachsen wider, die seit der Zeit von Peter dem Großen und August dem Starken gewachsen ist“.

„Auch heute ist Russland für Sachsen ein wichtiger Partner. Neben den USA ist Russland für uns der wichtigste Handelspartner außerhalb der EU. Um die bestehenden Kooperationen noch weiter auszubauen, werde ich im Mai mit einer Unternehmerdelegation nach Moskau und in die Wolgarepubliken reisen. Ein Höhepunkt wird dabei die Eröffnung der Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen ‚Die Juwelen Augusts des Starken – Das Grüne Gewölbe zu Gast im Kreml’ sein. Ich hoffe, dass wir mit dieser glanzvollen Ausstellung auch den einen oder anderen russischen Investor neugierig auf Sachsen machen können“, so Milbradt weiter.

Oberbürgermeister Roßberg hebt die zahlreichen Verbindungen hervor, die Dresdner Unternehmen schon jetzt nach Russland schlagen. So habe beispielsweise die SBS Bühnentechnik GmbH u. a. die komplette Bühnentechnik für den Konzertsaal des Mariinsky Theaters und das Alexandrinsky Theater in St. Petersburg geliefert. Die Dresdner Kühlanlagenbau GmbH lieferte als Pilotprojekt einen Tiefkühlraum für die Aufbewahrung von Blutplasma in Chanty-Mansijsk, Kühlmöbel für die Shell-Tankstellen in St. Petersburg, Kühl- und Gastechnik für Äpfellager im Krasnodar-Gebiet und Kühlmöbel für einen Supermarkt in Perm. Derzeit ist das Unternehmen dabei, eine Tochterfirma in Moskau zu gründen. Die Bäckerei Scholze GmbH verkauft Dresdner Christstollen und Früchtebrot nach Russland. Die A+S Consult GmbH Forschung und Entwicklung arbeitet u. a. federführend in einem sächsisch-russischen Firmenkonsortium an der Erarbeitung eines Generalverkehrsplans mit besonderem Schwerpunkt auf dem öffentlichen Verkehr und dessen Umsetzung als Pilotprojekt auf der Wassiljewskij-Insel in St. Petersburg.

Seit dem 11. Oktober 2002 gibt es in St. Petersburg sogar eine eigene Dresdner Vertretung: Das „Dresdner Büro der sächsischen Wirtschaft“ – ein bislang einmaliges Gemeinschaftsprojekt der Landeshauptstadt Dresden, der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, der IHK Dresden und der Wirtschaftsförderung Sachsen.

Zu der Eröffnungsveranstaltung zum Russlandjahr am 6. März werden 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erwartet. Der Petersburger Dialog e.V. wird durch Bundesminister a.D. Dr. Manfred Stolpe vertreten.

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