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17.01.2006

Angebote des Psychosozialen Krisendienstes

Plakate und Postkarten bieten Informationen

Jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens in einen schweren Konflikt oder eine Krise geraten. Eine Erkrankung, ein Unfall oder der Tod eines Angehörigen, akute Beziehungsprobleme, Trennungs- und Scheidungssituationen, aber auch Überforderung und Leistungsprobleme können die Ursache dafür sein. In solchen Notsituationen bietet das städtische Gesundheitsamt mit dem Psychosozialen Krisendienst kurzfristig und unkompliziert Hilfe an.
In den kommenden zwei Wochen, vom 17. bis 31. Januar, informiert die Stadt unter dem Motto „gemeinsam suchen wir Auswege“ auf großen Plakaten über dieses Beratungsangebot. Außerdem geben Infokarten, die unter anderem an den Informationsstellen der Rathäuser, in den Bürgerbüros und den Ortsämtern ausliegen, erste Hinweise zum Psychosozialen Krisendienst.
Das Angebot beinhaltet Krisenberatung und Krisenintervention zur aktuellen Problematik, keine Psychotherapie. Aus diesem Grund sind Termine recht schnell verfügbar. Bei Bedarf wird auf weiterführende Angebote verwiesen. Pro Jahr suchen 600 — 700 Personen den Krisendienst auf, Tendenz steigend.
Das Team besteht aus einer Psychologin, einer Sozialpädagogin und zwei Psychologen. Die Kolleginnen und Kollegen beraten vertraulich, kurzfristig, kostenfrei, ohne Überweisungsschein, ohne Chipkarte, ohne Praxisgebühr:

  • bei Krisen durch schwierige Lebensumstände
  • in akuten Belastungssituationen und bei Suizidgefährdung
  • bei Partnerschafts- und Familienkonflikten
  • bei Trennung und Scheidung
  • nach Verlusterfahrungen
  • in Überforderungssituationen in Familie, Umfeld und Arbeit
  • nach traumatischen Erfahrungen
  • bei der Suche nach weiterführenden Angeboten


Beratungen sind montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr möglich. Der Psychosoziale Krisendienst hat seinen Sitz auf der Georgenstraße 4, zu erreichen mit den Straßenbahnlinien 11, 8, 7, 6 , 3 bis Haltestelle Albertplatz. Eine telefonische Voranmeldung ist montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr unter Telefon 8 17 81 40 möglich.
Informationen zum Psychosozialen Krisendienst und weiteren Beratungsstellen gibt es auch im Internet unter www.dresden.de/krisenwegweiser.

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