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11.07.2005

Neubau des Beruflichen Schulzentrums für Gesundheit und Sozialwesen

Bürgermeister Detlef Sittel legte heute gemeinsam mit einem Vertreter des Staatsministeriums für Kultus und dem Schulleiter den Grundstein für den Neubau des Beruflichen Schulzentrums für Gesundheit und Sozialwesen auf der Maxim-Gorki-Str.39/ Döbelner Straße 8.

Die zukünftigen Arzthelfer, Zahntechniker, Pharmazieassistenten, Altenpfleger und Erzieher werden dann an einem Standort in Dresden-Pieschen ausgebildet. Derzeit findet der Unterricht an vier verschiedenen Orten statt.
Das denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen 28. Grund- und Mittelschule auf der Maxim-Gorki-Straße 39  wird unter der Projektleitung des Hochbauamtes rekonstruiert und um einen Anbau im Hof für Fachräume, Labore und Werkstätten erweitert. Modernste Ausbildungsbedingungen für die Gesundheits- und Pflegeberufe entstehen. Das Gebäude wird behindertengerecht mit Aufzug ausgestattet.
Das Außengelände wird komplett erneuert mit PKW- und Fahrradstellplätzen. Die denkmalgeschützte Turnhalle der alten Schule wird zur Aula (176 Plätze) und einer Mensa (56 Plätze) umgebaut.

Auf der Döbelner Straße 8 entsteht eine neue Lehrküche und eine Drei-Feld-Sportanlage mit 199 Zuschauerplätzen, die nicht nur für den Schulsport modernste Bedingungen bringen wird, sondern auch das Angebot an Sportflächen in der Landeshauptstadt für den Vereinssport verbessert. Draußen entsteht neben Grün- und Parkflächen auch eine Sportfläche für verschiedene Ball- und Leichtathletiksportarten.

Die Landeshauptstadt Dresden wird von dieser modernen Ausbildungsstätte profitieren, aber auch überregional im gesamten sächsischen Raum wird sich die weitere Erhöhung der Ausbildungsqualität bemerkbar machen. Der finanzielle Aufwand für diesen modernen Berufsschulkomplexes wurde mit 19 Millionen Euro angesetzt. Dank der Förderung aus dem Fonds für Regionalentwicklung der Europäischen Union (EFRE-Fonds) wird der Stadthaushalt nur mit fünf Millionen Euro belastet.

Gegenwärtig werden für die Ausbildung Gebäude auf der Bautzner Straße 116 (ehemals Verwaltungsgebäude des MfS), die Außenstelle auf der Andreas-Schubert-Straße 41 und Räume der 117. Grundschule, Reichenbachstraße 12 und der 59. Grundschule, Kurparkstraße 12 genutzt. Ein Gerichtsbescheid sprach das Gebäude Bautzner Straße 116 dem ehemaligen Besitzer zu, künftig muss für die Räume Miete gezahlt werden. Die erheblichen Entfernungen zwischen den einzelnen Ausbildungsstätten und unzureichende räumliche Voraussetzungen machten eine neue Lösung nötig. Im Beruflichen Schulzentrum für Gesundheit und Sozialwesen lernen im Schuljahr 2004/2005 insgesamt 1.825 Auszubildende und Schüler in vier bestehenden Schularten, sowie einer neu aufgebauten Schulart — dem Beruflichen Gymnasium (Schulversuch).

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