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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2005/06/c_108.php 29.05.2015 00:46:04 Uhr 20.09.2020 12:21:55 Uhr
Meldung vom 29.06.2005

Dresdens Grüne Lunge erhält Zuwachs: 570 Kaiserlinden auf der Stübelallee

Die Stübelallee ist wieder eine Allee, die Neupflanzung abgeschlossen. Insgesamt 570 junge Kaiserlinden (Tilia intermedia ‚Pallida’) haben auf der Stübelallee Wurzeln geschlagen. Die Wuchsform ihrer Kronen eignet sich besser für den Standort als die 1899 gepflanzten Silberlinden (Tilia tomentosa). Die alten Bäume waren brüchig und nicht mehr standfest. Sie gefährdeten die Verkehrssicherheit und mussten ausnahmslos gefällt werden.
Viele Partner, darunter das Landesamt für Denkmalpflege, Stadtbeleuchtung, Naturschutz und Verkehrsbetriebe AG, engagierten sich gemeinsam für die Neubepflanzung der Stübelallee. Ihrer Kompromissbereitschaft ist es zu verdanken, dass die Allee wieder vierreihig bepflanzt ist. Die Restaurierung der Stübelallee kostete 492 000 Euro. Davon übernahm die Drewag 285 000 Euro, VW 90 000 Euro, das Straßen- und Tiefbauamt und die Dresdner Verkehrsbetriebe AG 117 000 Euro.
Im Jahr 1997 traf die Stadt erste Vorbereitungen für die Sanierung des Mittelstreifens der Stübelallee. Am 10. September 2001 beschloss der Ausschuss Umwelt und Kommunalwirtschaft einstimmig, den Baumbestand der Stübelallee zu restaurieren. Im Frühjahr 2001, als die VW-Manufaktur entstand, wurde zuerst der Mittelstreifen am Straßburger Platz mit 91 Bäumen bepflanzt. Es folgten die Abschnitte im Jahr 2002 Wintergartenstraße—Comeniusplatz, 153 Bäume im Jahr 2003 Comeniusplatz—Lipsiusstraße, 116 Bäume im Jahr 2004 Lipsiusstraße—Müller-Berset-Straße, 134 Bäume im Jahr 2005 Müller-Berset-Straße—Karcherallee, 76 Bäume.
Der Juchtenkäfer (Osmoderma eremita), der in den alten Bäumen ein Zuhause gefunden hatte, zog mitsamt den Bäumen um. Unter Anleitung des Umweltamtes transportierte das Grünflächenamt die alten Baumstämme, die mit Larven des Käfers besetzt waren, in die Dresdner Heide.

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