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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2005/04/c_047.php 29.05.2015 00:42:19 Uhr 22.11.2019 13:26:51 Uhr
Meldung vom 19.04.2005

29 Prozent aller Sachsen leben in der Region Dresden

Eine Veröffentlichung, die von der Stadt herausgegeben wurde, vergleicht die Entwicklung Dresdens mit seiner Region von 1997 bis 2003 anhand verschiedener Indikatoren.
Das “nahe Umland“ umfasst dabei alle unmittelbaren Nachbargemeinden Dresdens sowie Coswig, Weinböhla und Meißen. Das „ferne Umland“ endet im Norden und Süden an der sächsischen Landesgrenze, im Osten reicht es bis Kamenz/Sebnitz und im Westen bis Riesa/Freiberg.

Das Heft liefert Aussagen, die für Fragen der Regionalentwicklung besonders bedeutend sind. Von der Bevölkerungsentwicklung einschließlich der Bevölkerungsprognose reicht das Spektrum über Sozialhilfe und Wohngeld bis zur Bildung, bis zu Wirtschaftsindikatoren, zu Gewerbeanzeigen und Bautätigkeit. Dazu kommen Arbeitsmarkt, Finanzen, Verkehr und Tourismus.

Aus der Vielzahl von Tabellen und Übersichtskarten kann man z. B. ableiten:

  • Die Gemeinde Wachau war die einzige, in der von 1997 bis 2003 mehr Geburten als Sterbefälle gezählt wurden. Bezogen auf die Einwohnerzahl hatte Wiednitz im Jahr 2003 den höchsten Geborenenüberschuss, aber von dort zogen die meisten Personen weg, nämlich 65 je 1000 Einwohner.
  • Bannewitz konnte seit 1997 durch Zuzüge ehemaliger Dresdner seine Bevölkerung verdreifachen. Dagegen hatten Coswig, Heidenau und Pirna die größten Wanderungsverluste in Richtung Dresden.
  • Gegen den Trend konnten Wachau, Bannewitz und Dürröhrsdorf-Dittersbach den Sozialhilfeempfängeranteil verringern, die Zahl der Wohngeldempfänger stieg in allen Kommunen.
  • Aus Bannewitz fuhren 56 Prozent der Beschäftigten nach Dresden zur Arbeit, das ist der höchste Anteil im Umland. Die größte Erwerbstätigenquote hatte Tauscha mit 60,6 Prozent.
  • Wiednitz und Rathen waren die zwei einzigen Gemeinden ohne Betriebe im produzierenden Gewerbe, dafür war Rathen Spitzenreiter im Tourismus, dort wurden mehr Gästebetten als Einwohner gezählt.

Die 127-seitige Broschüre „Dresden und das Umland 1997 bis 2003“, die zahlreiche Tabellen, Karten und grafische Darstellungen enthält, kann für 12 Euro bei der Kommunalen Statistikstelle erworben werden (Schulgasse 2, Telefon 488-1100, Fax 488-2683, E-Mail statistik@dresden.de)

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