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02.03.2005

Dresdner Straßenbau im Frühjahr 2005

1. Ersatzneubau Durchlass Beethovenstraße (Langebrück)
Gebaut wird ein neuer Durchlass für den Bach „Roter Graben“. Der alte ist einsturzgefährdet. Zur Zeit besteht er noch aus einem Bruchsteingewölbe, das durch eine Stahlbetonkonstruktion ersetzt wird. Bisher wurden die Versorgungsleitungen über das Bauwerk geführt. Neuverlegt werden die Leitungen für Gas, Strom und Wasser unter dem Bauwerk hindurch.
Im Bereich der Beethovenstraße mündet ein Regenwasserkanal in das Bauwerk. Die Einbindung wird verändert, um Rückstaueffekte zu minimieren. Der Querschnitt des Durchlasses entspricht dem bisherigen Bauwerk und hat die Abmessungen von 1,45 mal 0,90 Meter. Die Länge beträgt 13 Meter. Die Kosten betragen ca. 62.000 Euro.

Verkehrsführung während der Bauzeit:
Die Beethovenstraße wird vom 14. März bis 17. Juni 2005 voll gesperrt. Für die Fußgänger wird ein provisorischer Übergang geschaffen. Der Verkehr kann die Dresdner Straße nutzen. Für Fahrzeuge mit einer Höhe über 3,10 Meter wird auf eine Umfahrung über Klotzscher Straße, Lessingstraße verwiesen.

2. Sanierungsarbeiten am Blauen Wunder/ Loschwitzer Brücke
Zusammen mit der Elbbrückenstraße und den dortigen Verkehrseinschränkungen wird die Loschwitzer Brücke saniert.

Verkehrsführung während der Bauzeit:
Weitestgehend werden die Arbeiten von den wechselweise gesperrten Gehbahnen ausgeführt. Für Arbeiten von der Fahrbahn aus machen sich jedoch Spursperrungen der jeweiligen Außenspur erforderlich. Dies geschieht immer am Wochenende (Freitag 18 Uhr bis Montag 4 Uhr). Gesperrt wird die rechte Fahrspur in Richtung Körnerplatz vom 20. Mai 18 Uhr bis 23. Mai 2005 4 Uhr und vom 27. Mai 18 Uhr bis 30. Mai 2005 4 Uhr. Die rechte Fahrspur in Richtung Schillerplatz wird gesperrt vom 1. Juli 18 Uhr bis 4. Juli 2005 4 Uhr und vom 8. Juli 18. Uhr bis 11. Juli 2005 4 Uhr. Der Verkehr wird in jede Richtung mit je einer Spur aufrecht erhalten.

3. Ausbau der Caspar-David-Friedrich-Straße zwischen Teplitzer Straße und Wasaplatz einschließlich Haltestelle
Die Caspar-David-Friedrich-Straße ist zwischen Teplitzer Straße und Wasaplatz durch zahlreiche Netzrisse und damit einhergehenden Absenkungen beschädigt. Dies resultiert aus der Ermüdung und dem Verschleiß der Deckschicht sowie der ungenügenden Tragfähigkeit der Straße. Der nördliche Radweg C.-D.-Friedrich-Straße/ Ecke Teplitzer Straße weist ebenfalls starke Netzrisse und Unebenheiten auf. Die Anlagen der Straßenentwässerung sind in einem desolaten Zustand. Das gesammelte Oberflächenwasser kann nicht mehr ordnungsgemäß in den Kanal abgeleitet werden.
Um einen längerfristig guten Straßenzustand der als Hauptverkehrsstraße eingeordneten C.-D.-Friedrich-Straße zu gewährleisten, können die gegenwärtig vorhandenen erheblichen Schäden nur durch einen grundhaften Ausbau der Straße beseitigt werden.

Geplant ist der Ausbau der Fahrbahnen zwischen Teplitzer Straße und Wasaplatz und der Einmündung Barlachstraße einschließlich der Erneuerung der Straßenentwässerungsanlagen, den behindertengerechten Umbau der Bushaltestelle C.-D.-Friedrich-Straße einschließlich des Ausbaus des dortigen Radweges in Richtung Wasaplatz, die grundhafte Erneuerung des nördlichen Radweges C.-D.-Friedrich-Straße, Ecke Teplitzer Straße und das Einrichten behindertengerechter Fußgängerquerungen an der Barlachstraße.
Der vorhandene Straßenquerschnitt der C.-D.-Friedrich-Straße wird beibehalten.
Die DREWAG ersetzt vorhandene Gas- und Trinkwasserleitungen und erneuert einzelne Hausanschlussleitungen. Die Stadtentwässerung Dresden wird zwei defekte Kanaleinbindungen der Anschlusskanäle reparieren. Die Baukosten betragen ca. 300.000 Euro. Die Baurealisierung soll nach der Bestätigung des Haushaltes und der Ausschreibung im Jahr 2004 eingeordnet werden. Die Gesamtbauzeit beträgt ca. sieben Wochen.
Am 19. April 2004 wurde das Verkehrsbauvorhaben in einer öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates Prohlis vorgestellt und fand allgemeine Zustimmung.

Verkehrsführung während der Bauzeit:
Zwischen Wasaplatz und Teplitzer Straße wird die C.-D.-Friedrich-Straße vom 14. März bis 02. Mai 2005 halbseitig gesperrt. Der Verkehr aus Richtung Teplitzer Straße und Zellescher Weg zum Wasaplatz wird aufrecht erhalten. Die Gegenrichtung muss ab Kreischaer Straße über Lannerstraße, Lockwitzer Straße, Heinrich-Zille-Straße zur Teplitzer Straße umgeleitet werden. An verlängerten Wochenenden (Freitag bis Montagmorgen) macht sich die Sperrung der rechten stadtwärtigen Fahrspur der Teplitzer Straße erforderlich, um die Straßenanschlüsse herzustellen.

4. Deckenerneuerung der Cunnersdorfer Straße zwischen Karlsruher Straße und Achtbeeteweg
Die Cunnersdorfer Straße zwischen der Karlsruher Straße und dem Achtbeeteweg erhält eine Deckschicht aus Bitumen. Gleichzeitig werden die Straßenentwässerungsanlagen in Stand gesetzt (Abläufe einschließlich Anschlussleitungen, punktuelle Sanierung des Kanals), die Borde neu gesetzt und die Gehwege in Teilabschnitten erneuert. Die vorhandene Bushaltestelle wird behindertengerecht umgebaut. Darüber hinaus sind die Umverlegung einer Trinkwasserleitung durch die DREWAG und die punktuelle Sanierung eines Mischwasserkanals durch die Stadtentwässerung in den Bauablauf integriert. Der vorhandene Querschnitt der Straße mit elf Metern Gesamtbreite, davon sieben Meter Fahrbahnbreite, bleibt erhalten. Die Kosten belaufen sich auf ca. 100.00 Euro.

Verkehrsführung während der Bauzeit:
Von ausschließlich Karlsruher Straße bis einschließlich Achtbeeteweg wird auf der Cunnersdorfer Straße gebaut. Nicht betroffen ist die Kreuzung Kohlenstraße, die bereits saniert ist und somit auch während der Bauzeit der Cunnersdorfer Straße befahrbar ist. Im Bauzeitraum vom 7. März bis 24. März 2005 wird die Cunnersdorfer Straße voll gesperrt. Die Umleitung führt über die Kohlenstraße bzw. die Stuttgarter Straße zur Karlsruher Straße. Eine Gliederung des Baufeldes am Knoten Achtbeeteweg ist erforderlich, um den Anliegern den Zugang zu gewähren.

5. Deckensanierung und Radwegerweiterung am Dr.-Külz-Ring zwischen Georgplatz und Schulgasse
Auf dem Dr.-Külz-Ring - zwischen St. Petersburger Straße, Georgplatz und Schulgasse — sollen die Verkehrsverhältnisse verbessert werden. Nach dem Stadtratsbeschlusses Nr. 1885-45-2002 „Verkehrskonzept Postplatz — Umgestaltung Dr.-Külz-Ring/ Waisenhausstraße“ vom 13. Juni 2002 wird die Fahrbahndecke einschließlich der Straßenentwässerungsanlagen erneuert und der bislang noch fehlende Radweg zwischen der Knotenpunktabfahrt Georgplatz und dem Anschluss in Höhe Schulgasse hergestellt. Die notwendige Fahrbahnverbreiterung vermindert den Grünstreifen. Für die Verbreiterung sind neben der Verkehrsfläche auch die Borde, Gerinne und Tagewassereinläufe neu herzustellen. Die DREWAG wird innerhalb des Baufeldes Arbeiten am Einstiegsbauwerk und dem Fernwärmekanal ausführen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 150.000 Euro.

Verkehrsführung während der Bauzeit:
Der Bau wird in vier Bauphasen im Zeitraum 21. März bis 18. April 2005, 5 Uhr durchgeführt. In der ersten Phase wird vom 21. März bis 29. März 2005 die Fahrbahn verbreitert und die Borde und Einläufe im bisher zweispurigen Bereich des Dr.-Külz-Ringes (zusammengeführte Richtungsfahrbahnen bis Schulgasse) gebaut. Ebenso werden Vorleistungen an einem Fernwärmebauwerk vorgenommen. Der Verkehr wird jeweils einspurig aufrecht erhalten.
Die Bauleistungen der zweiten Phase vom 30. März bis 4. April 2005, 5 Uhr umfassen den Straßenbau und die Sanierung des Fernwärmebauwerkes der Richtungsfahrbahn vom Georgplatz kommend. Diese Richtungsfahrbahn wird voll gesperrt und über St. Petersburger Str., Wilsdruffer Str., Ostraallee, Hertha-Linder-Str., Marienstr. zum Dippoldiswalder Platz umgeleitet (einschließlich Vorwegweisung auf der Bürgerwiese in Höhe Blüherstraße).
Die Phase drei vom 4. April bis 12. April 2005 beinhaltet den Bau von Gerinne und Einläufen auf der Richtungsfahrbahn von der St. Petersburger Straße kommend. Der Verkehr wird mit je einer Fahrspur aufrecht erhalten. In der vierten Phase vom 13. April bis 18. April 2005 5 Uhr wird die Fahrspur von der St. Petersburger Str. kommend gebaut. Diese wird voll gesperrt und umgeleitet über Kreuzstraße, Schulgasse zum Dr.-Külz-Ring.

6. Hochwasserschadensbeseitigung: Grundhafte Erneuerung der Elbbrückenstraße einschließlich der Ingenieurbauwerke
Im Zuge der Rekonstruktion des Körnerplatzes soll auch die Elbbrückenstraße (2. Bauabschnitt) erneuert werden. Aus finanziellen Gründen wurde der Ausbau später auf den Körnerplatz als 1. Bauabschnitt beschränkt. Durch das Hochwasser im August 2002 entstanden an der Straße und den mit der Straße verbundenen Ingenieurbauwerken so erhebliche Schäden, dass die Tragfähigkeit nicht mehr gewährleistet ist. Das Regierungspräsidium erkannte die Hochwasserschäden zwar an, aber die angesetzte Schadenssumme war zu niedrig bemessen, so dass wegen des beschränkten Finanzrahmens die Ausführung zunächst zurückgestellt werden musste. Seit Dezember 2003 ist die Finanzierung aus Mitteln des Fonds zur Hochwasserschadensbeseitigung gesichert.

Die Erneuerung der Elbbrückenstraße basiert auf der Planung von 1993, die entsprechend den durch das Hochwasser verursachten Schäden und dem technischen Stand angepasst wurde. Die Hauptleistung ist an den Ingenieurbauwerken zu erbringen. Dazu gehören:
- die Erneuerung der „Ankerkammerdecke" und Abdichtung der „Ankerkammer“,
- die Ertüchtigung der sich anschließenden Zwei-Feld-Bogenbrücke durch neue Gehwegauskragung und Erneuerung der Sickerwasserdichtung,
- die Stabilisierung der beidseitigen Böschungen,
- die Erneuerung der Werkstattausrüstung in den Brückenbögen und
- die Verfüllung der Brücke über dem ehemaligen Viehaustrieb.

Es muss eine komplette Rekonstruktion einschließlich Tiefenverfestigung der Straße vorgenommen werden. Zur Einhaltung verkehrlicher Standards wird die Fahrbahn entsprechend der Planung von 1993 um ca. 1,3 Meter je Richtung auf einer Länge von ca. 60 Meter verbreitert. Ebenfalls erneuert wird die Straßenbeleuchtung. Leitungsverlegungen sind bis auf die Erneuerung von Fernmeldekabeln nicht erforderlich. Der Wildwuchs in den Böschungsbereichen wird beseitigt. Die Baukosten betragen ca. 3.000.000 Euro.

Verkehrsführung während der Bauzeit:
Gebaut wird auf der Elbbrückenstraße zwischen Loschwitzer Brücke (Blaues Wunder) und Körnerplatz. Durch die Anlage von Provisorien wird der Verkehr mit je einer Spur pro Richtung gesichert. Auf Grund der Spurreduzierung muss jedoch mit zum Teil erheblichem Stau gerechnet werden. Das Linksabbiegen aus Richtung Brücke in die Schillerstraße ist in den ersten vier Monaten der Bauzeit nicht möglich. Es muss in Richtung Grundstraße gefahren werden. Der Fußgängerverkehr wird auf mindestens einer Gehbahnseite durchgehend aufrechterhalten. Der Übergang ist an den Ampeln Körnerplatz und Schillerplatz. Die Bauzeit erstreckt sich vom 21. März. bis 23. September 2005.

7. Hochwasserschadensbeseitigung: Ausbau der Pillnitzer Landstraße im 3. BA zwischen “Josef-Hegenbarth-Weg” und “Josef-Herrmann-Straße”
Die Sanierung der Pillnitzer Landstraße wird als Hochwasserschadensbeseitigung fortgesetzt. Die Länge des 3. Bauabschnitts beträgt insgesamt ca. 420 Meter. Die Straße wird durchgängig auf einer Breite von 6,50 Metern ausgebaut. Elbseitig wird ein duchgehender Gehweg angelegt. Wo der Platz vorhanden ist, werden Parkstellflächen eingerichtet.
Der Bau beginnt mit der provisorischen Verbreiterung der Fahrbahn, um das halbseitige Bauen der Straße zu ermöglichen. Danach werden vorhandene Stützmauern gesichert und unterirdische Baufreiheit geschaffen. Erst dann beginnt der eigentliche Straßenausbau. Trinkwasser- und Gasleitungen, Energie-, Beleuchtungs- und Koordinierungskabel für Lichtsignalanlagen werden in beiden Abschnitten neu verlegt. Zusätzlich wird an der Josef-Herrmann-Straße der Grabendurchlass erneuert. Der Zugang zu den Grundstücken der Pillnitzer Landstraße wird jederzeit, aber zum Teil nur unter Baustellenbedingungen, möglich sein. Zufahrten müssen mit dem Baubetrieb abgestimmt werden. Die Kosten betragen ca. 480.000 Euro.

Verkehrsführung während der Bauzeit:
Der Bau verlangt halbseitige Sperrung. Der Verkehr wird mit Ampeln wechselweise geregelt. In insgesamt neun Bauphasen wird vom 1. März bis 24. Juli 2005 gebaut. Aufgrund der zunächst noch bis Jahresende laufenden Baustelle im 5. Bauabschnitt werden vorübergehend zwei Ampeln auf der Pillnitzer Landstraße betrieben. Der Abstand der beiden Baustellen ist jedoch ausreichend groß, so dass eine gegenseitige Beeinflussung durch Rückstau nicht eintreten wird.

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