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Meldung vom 14.02.2005

Gedenken und Versöhnung zum 60. Jahrestag der Zerstörung Dresdens

Der 60. Jahrestag der Zerstörung Dresdens wurde würdevoll als Tag der Trauer, des Gedenkens und der Versöhnung begangen. Mit überwältigender Mehrheit strömte die demokratische Bürgerschaft Dresdens zu den Orten des Gedenkens, Kerzen und weiße Rosen tragend. Stille des Gedenkens, Trauer um alle Toten und Worte der Mahnung, der Hoffnung und der Versöhnung prägten diesen Tag.

Diese Ereignisse und Bilder überstrahlten die hässlichen am Rande der Feierlichkeiten.Oberbürgermeister Ingolf Roßberg dankt allen Dresdnerinnen und Dresdnern, die sich besonnen und mit Würde zu ihrer Stadt, zu Toleranz und Versöhnung, gegen Aufrechnung, Hass und Vergeltung bekannt haben. „Nur so“, sagt er, „kann gegen Revanchismus und geistiger Zündelei wirkungsvoll vorgegangen werden. Entscheidend ist letztlich nicht das vom Podium herab Gesagte, sondern das, was in den Familien, in den Kneipen und am Arbeitsplatz geredet wird und wie es sich in Handlungen auswirkt. Extremismus muss aus der Mitte der Gesellschaft bekämpft werden.“

Er wisse aber auch, fügte der Oberbürgermeister hinzu, dass der friedliche Verlauf des Gedenktages, auch vielen Helfern, Organisatoren, Polizisten und couragierten Bürgern zu verdanken sei.

„Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern Dresdens, den demokratischen Parteien, den Kirchen und Gewerkschaften, ich danke den Ordnungskräften, den Polizisten aus sechs Bundesländern, ich danke allen, die mitgeholfen haben, den 60. Jahrestag der Zerstörung Dresdens so zu begehen, wie es der Würde der Toten und der Zukunft Dresdens entspricht.“

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