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Meldung vom 24.11.2004

Weihnachtsbräuche in Geschichte und Gegenwart

Ausstellung im Rathaus-Lichthof zeigt über 500 weihnachtliche Exponate

Weihnachtlich geht es vom 29. November bis 28. Dezember auch im Lichthof des Dresdner Rathauses zu: Am 26. November eröffnet 11 Uhr der Erste Bürgermeister Dr. Lutz Vogel die Ausstellung „Weihnachtsbräuche in Geschichte und Gegenwart“.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Weihnachtsfest mit seinen Bräuchen. Es ist in einen Festkreis eingebettet, der sich vom ersten Adventssonntag bis zum Dreikönigstag, dem 6. Januar, erstreckt. Mit dem 1. Advent beginnt auch das Kirchenjahr in seinem jährlich wiederkehrenden liturgischen Zyklus. Weihnachten gilt heute nicht nur bei den Christen als das bedeutendste Fest im Jahreslauf. Dazu hat wesentlich beigetragen, dass es sich seit den letzten 200 Jahren zum Familienweihnachtsfest und zum Geschenkfest wandelte. Öffentliche, private und religiöse Bräuche gehen ineinander über. So wird die Weihnachtszeit heute von der Pflege alter christlicher Traditionen, beispielsweise beim Besuch der Kirchen, aber auch vom Freizeit- und Unterhaltungserlebnis beim Einkaufsbummel durch die glitzernden Inszenierungen der Kaufhäuser, geprägt. In diesem vielschichtigen Spektrum an Erwartungen und Bedürfnissen nimmt der Dresdner Striezelmarkt mit seinen nostalgisch geschmückten Budengassen und seiner jahrhundertelangen Geschichte eine vermittelnde Funktion zwischen Vergangenheit und Gegenwart ein.

Weihnachtsausstellungen haben in Dresden eine gute Tradition. Sowohl alte, als auch gegenwärtige Festbräuche, die in den Dresdner Familien bekannt und beliebt sind, werden anhand einer Vielzahl von Ausstellungsstücken vorgestellt. Auf Texttafeln kann man Wissenswertes zum historischen Ursprung der Bräuche in der Advents- und Weihnachtszeit, zum Jahreswechsel und Dreikönigstag nachlesen. Und die nahezu 500 Exponate aus privatem Fundus der Organisatoren und Dresdner Bürger, von Adventskränzen, Adventskalendern, Nikolausstiefeln und Weihnachtskarten bis zu Pyramiden, Weihnachtsbergen, Krippen und den Räuchermännern, Nussknackern und Engeln aus dem Erzgebirge, versetzen in festliche Stimmung. Andere Ausstellungsstücke erzählen von Heimlichkeiten im Advent, vom Ausfüllen der Wunschzettel und Basteln für die Eltern, von der Weihnachtsbäckerei, von Liedern und Gedichten und weihnachtlichen Märchenspielen, aber auch von den vielen Geschenken, die das Kinderherz erfreuen.

Die Ausstellung kann montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr besichtigt werden, der Eintritt ist frei. Für die Sonderveranstaltungen mit Adventsmusik und Weihnachtsgeschichten wird die Ausstellung sonnabends ab 15 Uhr zusätzlich geöffnet sein.

Veranstaltungen während der Ausstellung:

Sonnabend, 27. November, 16 Uhr
ein Quartett ehemaliger Kruzianer singt Advents-
und Weihnachtslieder
Sonnabend, 4. Dezember, 16 Uhr
der Sinfoniechor Dresden e.V. tritt mit weihnachtlicher Chor- und Instrumentalmusik auf
Sonnabend, 11. Dezember, 16 Uhr
die Dresdner Rathauspfeifer spielen Advents- und Weihnachtsmusik
Sonnabend, 18. Dezember, 16 Uhr
heitere und besinnliche Geschichten aus dem Erzgebirge

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