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Meldung vom 05.11.2004

Goldener Reiter erhält Bronzetafel

Feierliche Enthüllung am 9. November

Jeder Dresdner kennt ihn: den Goldene Reiter auf dem Neustädter Markt. Er ist in jedem Dresdner Reiseführer zu finden, wird bestaunt von vielen Besuchern der Elbestadt und gehört wie Zwinger und Frauenkirche zum barocken Stadtensemble. Anlässlich seiner überregionalen Bedeutung und seiner Restaurierung 2003 wird jetzt eine Bronzetafel am Standbild enthüllt. Darauf zu lesen: Geschichtsdaten und eine Würdigung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, die als Hauptsponsor einen wesentlichen Teil der Restaurierungskosten übernahm.

Text der Bronzetafel:
Denkmal für Kurfürst
Friedrich August I. von Sachsen(1670-1733)
Der Goldene Reiter
Das Reiterstandbild des sächsischen Kurfürsten Friedrich August I, bekannt als August der Starke, seit 1697 König von Polen, ist eines der Wahrzeichen Dresdens. Es wurde in den Jahren 1732 bis 1735 in Kupfer getrieben und anschließend feuervergoldet. Die modellhafte Restaurierung des Denkmals wurde in den Jahren 2001 bis 2003 maßgeblich mit Fördermitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt Osnabrück) erfolgreich durchgeführt. Dabei wurde das stark korrodierte Innengerüst stabilisiert und die Statue zum Schutz vor Umweltbelastungen mit einer neuen Ölvergoldung versehen. Für die Durchführung des Vorhabens war die Stadt Dresden, das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen sowie ein international besetzter Fachbeirat verantwortlich.

„Als der Hilferuf des Landesamtes für Denkmalpflege und der Stadt Dresden die Deutsche Bundesstiftung Umwelt erreichte, der Goldene Reiter sei gefährdet, reagierte die Stiftung sofort“, sagte Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück). Wegen der großen Bedeutung des Denkmals erhielt die Stadt als Eigentümerin Fördermittel von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und vom Freistaat Sachsen, zusammen rund 66 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 140.000 Euro. „Wie viele der berühmten Gebäude dieser Stadt war das Standbild durch starke Luftverschmutzung gefährdet“, so Brickwedde heute. „Dieses Wahrzeichen der Stadt, eine der berühmtesten Reiterstatuen der Welt, war innen und außen erheblich korrodiert und drohte, in sich zu zerbrechen.“ Die Förderung der Sanierungsmaßnahmen reihe sich ein in das umfangreiche Engagement der DBU in Dresden: Bislang hat die DBU hier mehr als 140 Projekte mit über 21 Millionen Euro unterstützt.

Die feierliche Enthüllung findet am 9. November 2004, 14:30 Uhr, auf dem Neustädter Markt statt. Sie wird vom Ersten Bürgermeister der Landeshauptstadt, Dr. Lutz Vogel und dem Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Dr. Fritz Brickwedde, vorgenommen. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

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