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02.11.2004

„Wo Elemente sich verbinden“ – entsteht Dresdens Bewerbung als „Stadt der Wissenschaft 2006“ und der Schülerwettbewerb „Auf den Spuren von Wissenschaft in Dresden“

Zum zweiten Mal tritt Dresden im Wettbewerb um den Titel „Stadt der Wissenschaft“ an. Der Wettbewerb wird seit dem letzten Jahr vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgelobt. Intention ist es, dass sich Städte ihres Potenzials an Wissenschaft, Forschung und Technologie bewusst werden, Wissenschaft als Motor für ihre Entwicklung begreifen, einen Identifikationswert für ihre Bürger und Netzwerke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst und Kultur schaffen. Die Auszeichnung ist mit einer Förderung in Höhe von 125.000 Euro verbunden.

Bereits im Wettbewerb für 2005, an dem 37 Städte teilnahmen, hat es Dresden auf Anhieb in die Finalrunde der besten vier geschafft. Das damalige Bewerbungskonzept ist mittlerweile zur Arbeitsgrundlage für das Netzwerk „Dresden – Stadt der Wissenschaften“ geworden, welches die Stadt als Initiator mit Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus Wirtschaft mit starkem Forschungsbezug und Kultur verbindet. Mit dem Ziel, Dresden als zukunftsfähigen Standort für Wissenschaft und Innovation zu profilieren und nach innen und außen weiter bekannt zu machen.

Die Bewerbung Dresdens als „Stadt der Wissenschaft 2006“ ist dafür ein wichtiger Schritt -gerade weil die Stadt in dem Jahr ihr 800-jähriges Jubiläum feiert und Wissenschaft bei den Feierlichkeiten ein zentraler Schwerpunkt ist.

Wirtschaftsbürgermeister Hilbert, unter dessen Leitung das Projekt initiiert wurde, erklärt stolz, dass sich für das Bewerbungskonzept mehr als 30 Vertreter aus Stadtverwaltung und Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst, Kultur und Ausbildung zusammengefunden haben, um in einem Workshop vielfältige und dresdentypische Veranstaltungsformate zu konzipieren, dass der Bevölkerung und dem Nachwuchs das umfassende Potenzial der Dresdner Wissenschaftslandschaft präsentiert und zu Auseinandersetzung mit Forschung und Entwicklung anregen soll.

Mit unterschiedlichen Zielen - von Nachwuchsförderung bis zum lebenslangen Lernen - und an unterschiedlichen Orten - vom Forschungsinstitut bis zu den Elbwiesen. Diese Formate leben genau wie die Wissenschaftsstadt Dresden davon, dass sich immer wieder verschiedene „Elemente“ aus Wissenschaft und Stadt, Wirtschaft und Kunst und Kultur, Nachwuchs und Bevölkerung miteinander verbinden. „Wo Elemente sich verbinden“ ist damit Titel und Leitidee des Konzepts.

Doch Dresden plant Wissenschaft nicht erst für das Jahr 2006. Bereits in den vergangenen Jahren sind Veranstaltungen wie die „Highlights der Physik“ 2003 oder die Lange Nacht der Wissenschaften in der Bevölkerung auf begeisterten Zuspruch gestoßen. In diesen Reigen populärwissenschaftlicher Formate tritt nun ein neues: der Schülerwettbewerb „Auf den Spuren von Wissenschaft in Dresden“. Dieser Wettbewerb bietet Schülern der Klassenstufe 8 – 12 die Möglichkeit, Dresdner Bildungs- und Forschungseinrichtungen kennen zu lernen und sich spielerisch mit Wissenschaft auseinander zu setzen. Jährlich erhalten sie dafür eine neue Aufgabe, die sie innerhalb des Schuljahres bis zum Mai lösen werden. Für 2004/2005 sind die Schüler aufgerufen, eine Dresdner „Wissenschaftsrallye für Kinder“ zu kreieren. Die Ergebnisse werden bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 1.Juli 2005 prämiert und präsentiert.

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