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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2004/01/c_047.php 29.05.2015 00:23:55 Uhr 21.10.2020 06:39:18 Uhr
Meldung vom 18.01.2004

Dachgeschoss brannte

In der Nacht zum gestrigen Samstag wurde der Leitstelle Feuerwehr um 03.23 Uhr der Brand eines Dachstuhls gemeldet.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte auf der Bodenbacher Straße brannte es im Dachgeschoss eines dreigeschossigen Wohnhauses. Auf etwa sechs Quadratmetern war der Brand bereits durch die Dachhaut gebrochen.
Durch Aufbrechen der Haustür verschaffte sich die Feuerwehr Zutritt zum Treppenhaus und nahm mit einem Einsatztrupp die Brandbekämpfung auf. Im Dachgeschoss befand sich eine Wohnung, die als einzigste im Haus noch bewohnt war.
Über Leitern der Feuerwehr wurden gleichzeitig zwei Personen gerettet, die sich an einem Giebelfenster bemerkbar machten. Sie wurden wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung dem Rettungsdienst übergeben.
Ein weiterer Trupp ging über eine Drehleiter von der Straßenseite her zur Brandbekämpfung in die Dachgeschosswohnung vor. Über eine weitere Drehleiter wurde die Brandbekämpfung des Dachstuhls von außen durchgeführt.
Zu diesem Zeitpunkt wurde eine weitere Person noch vermisst, so dass weiterhin gesucht werden musste. Die Suche konnte bald abgebrochen werden, da sich die betreffende Frau meldete. Sie war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht zu Hause.
Aus der Brandwohnung wurden ein Hund, zwei Katzen und zwei Vögel gerettet. Der Hund und die Vögel wurden den Eigentümern wieder übergeben. Die Katzen wurden durch das Tierrettungsfahrzeug vorerst zur Unterbringung ins Tierheim gebracht.
Zum Aufsuchen von Glutnestern kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Während der Löscharbeiten musste die Bodenbacher Straße (auch für den Straßenbahnverkehr) für ca. zwei Stunden gesperrt werden.
Ein Kollege der Berufsfeuerwehr zog sich während des Einsatzes eine Verletzung im Rückenbereich zu. Er musste in einem Krankenhaus behandelt werden und konnte den Dienst nicht fortsetzen.
Für die drei Bewohner des Hauses wurde durch das Brand- und Katastrophenschutzamt eine vorläufige Unterbringung in einem Seniorenheim vermittelt.
Acht Einsatzfahrzeuge der Berufsfeuerwehr und der Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz waren neben weiteren Sonderfahrzeugen, Fahrzeugen des Rettungsdienstes und der Polizei im Einsatz.

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