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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2003/12/c_1063.php 29.05.2015 00:23:01 Uhr 21.11.2019 19:27:01 Uhr
Meldung vom 12.12.2003

Straßennamen in Dresden – Reine Männersache?

Druckfrisch liegt die Broschüre „Straßennamen in Dresden – Reine Männersache?“ vor. Die von der Landeshauptstadt Dresden herausgegebene Broschüre bietet auf mehr als 30 Seiten Informationen zu bedeutenden Frauen und geht der Frage nach, warum deutlich mehr Straßen den Namen von Männern tragen.

Eine lokale Studie aus dem vergangenen Jahr belegt eine Ungleichverteilung hinsichtlich der Ehrung beider Geschlechter. So tragen derzeit nur 3,3 Prozent der mehr als 3100 Straßen, Plätze und Brücken in Dresden den Namen einer weiblichen Persönlichkeit. 29,2 Prozent wurden Männern gewidmet.

Die Broschüre unterbreitet eine Vorschlagsliste mit den Namen verdienstvoller Frauen, die für eine mögliche Straßenbenennung in Frage kommen. In Biogrammen werden Leben und Wirken der Frauen und ihre Verbindung zu Dresden kurz vorgestellt. Zu ihnen gehören unter anderem die Malerinnen Lea Grundig, Paula Modersohn-Becker und Elfriede Lohse-Wächtler ebenso wie die Forscherin Dr. Maria Reiche, die Opernsängerin Eva van der Osten und die Ärztin Dr. Marta Fraenkel.

Die Broschüre - in Zusammenarbeit von Frauenstadtarchiv und Gleichstellungsbeauftragter erarbeitet - ist kostenlos an der Informationsstelle im Rathaus, Dr.-Külz-Ring 19, im Stadtarchiv, Elisabeth-Boer-Straße 1, in den Ortsämtern, Ortschaften und Bürgerbüros erhältlich.

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