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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2003/11/c_0995.php 29.05.2015 00:22:08 Uhr 15.11.2019 11:08:41 Uhr
Meldung vom 20.11.2003

Nanofair 2003 - Dresden als internationaler Dreh- und Angelpunkt der Nanotechnik

Unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bul-mahn, sowie der französischen Forschungsministerin, Claudie Haigneré, treffen sich am 20. und 21. November 2003 in Dresden die mit Nanotechnik befassten Unternehmensvertreter und Naturwissenschaftler zum 2. Internationalen Symposium „Nanofair 2003“. Bundesministerin Bulmahn wird die Konferenz gemeinsam mit Oberbürgermeister Ingolf Roßberg eröffnen.

Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert: "Die Zusammenführung der Fachkompetenz auf dem Gebiet der Nanotechnik und die praxisnahe Aufarbeitung aktueller Themen ermöglicht einen einzigartigen Wissenstransfer über neue Entwicklungen in den Schlüsseltechnologien und übergreifenden Querschnittsfeldern der Nanotechnik."Ziel der „Nanofair“ ist, das Symposium zur zentralen europäischen Informationsbörse in Sachen Nanotechnik zu etablieren. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der industriellen Anwendung von nanostrukturierten Materialien und deren Technologie. Über 260 Teilnehmer aus aller Welt werden mit namhafte Referenten aus Industrie und Forschung aktuelle Entwicklungsergebnisse diskutieren. Veranstaltet wird die Nanofair 2003 vom Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Karlsruhe, dem Verband für Wirtschaftsförderung der Stadt Strasbourg und dem VDI-Kompetenzfeld Nanotechnik.

Unternehmen wie AMD, Infineon Technologies, seit neuestem auch DuPont, plus weitere 800 Firmen haben die Region mit ihren Produktionsstätten und Entwicklungszentren zu einem der europäischen Wachstumszentrum auf dem Gebiet IT/ Mikroelektronik gemacht. Dresden ist eines der führenden Werkstoffforschungszentren. Die Technische Universität und mehr als 30 Forschungseinrichtungen, darunter der Max-Planck-, Leibniz- und Fraunhofer-Gesellschaft, arbeiten interdisziplinär auf den verschiedensten Gebieten.

Angewendet werden die Forschungsergebnisse der Nanotechnologen beispielsweise im Automobilbau. Hier forscht man nach ultradünnen Schichten, die Verschleiß und Reibung mindern. Nanopartikel werden Bestandteil moderner Hochleistungsreifen und es wird nach intelligenten Farben, selbstreinigenden Textilien, modernen Filter und selbstreinigenden Fenster geforscht. Die Mikroelektronik wandelt sich an vielen Stellen zur Nanoelektronik. Ultradünne Barriereschichten werden entwickelt und an selbstorganisierenden supramolekularen Strukturen wird gearbeitet. Nanotechnologier ermöglicht darüber hinaus, völlig neuartige Stoffe und Oberflächen herzustellen.

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