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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2003/01/c_091.php 29.05.2015 00:03:49 Uhr 19.11.2019 16:03:44 Uhr
Meldung vom 27.01.2003

Rathausspitze will 35-Stunden-Woche

Gespräche mit Gewerkschaften noch in dieser Woche

Der Oberbürgermeister und seine Beigeordneten haben sich heute zur städtischen Personalkostenkonsolidierung beraten und wie folgt entschieden: Um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, soll mit den zuständigen Gewerkschaften kurzfristig ein Bezirkstarifvertrag über eine besondere regelmäßige Arbeitszeit abgeschlossen werden. OB Ingolf Roßberg:" Wir können es uns nicht leisten, überwiegend unsere jungen, hier ausgebildeten und entsprechend qualifizierten Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit zu entlassen".

Erste Berechnungen haben ergeben, dass eine Reduzierung auf eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 35 Stunden (ohne Lohnausgleich) notwendig ist, um den Personalüberhang abzufedern.Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Teilzeittarifvertrag mit den Gewerkschaften spätestens zum 1. April 2003 wirksam wird. Gespräche mit Vertretern von ver.di und dbb tarifunion sollen deshalb schon in dieser und der kommenden Woche geführt werden. Sollten die Verhandlungen wider Erwarten scheitern, müsse man bereits jetzt an der für betriebsbedingte Kündigungen erforderlichen Sozialauswahl arbeiten. Hintergrund hierfür ist der Kündigungstermin 31. März 2003, mit dessen Ablauf betriebsbedingte Kündigungen den betroffenen Arbeitnehmern zugestellt sein müssen.
Weitere Verzögerungen seien angesichts der bekannten Haushaltsituation nicht zu verantworten.

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