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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2003/01/c_051.php 29.05.2015 00:03:19 Uhr 17.11.2019 08:15:47 Uhr
Meldung vom 15.01.2003

Benefiz-Matinee des Jüdischen Nationalfonds im Schauspielhaus

Während sich in unseren Breiten die Menschen mehr und mehr mit dramatischen Überschwemmungskatastrophen konfrontiert sehen und dadurch großes Leid erfahren, sehnt sich die Bevölkerung Israels nach jedem Regentropfen. So entstand beim Jüdischen Nationalfonds (KKL - Keren Kayemeth LeIsrael) der Gedanke, eine Benefiz-Matinee ins Leben zu rufen, die gleichermaßen den Flutopfern in Sachsen und dem Wasserreservoir Yatir in Israel zugute kommt.

Am Sonntag, 26. Januar 2003, 11:30 Uhr, beginnt diese Matinee im Schauspielhaus Dresden, für die Oberbürgermeister Ingolf Roßberg und Ministerpräsident Georg Milbradt die Schirmherrschaft übernahmen. Professors Arkadi Zenziper spielt Werke von Frederik Chopin und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Das Ensemble "Jowel Klezmorim" bringt Jüdische Folkloremusik zu Gehör. Karten zu 10 €, 15 € und 20 € sind im Vorverkauf bzw. am Veranstaltungstag an der Tageskasse zu erhalten. Am Tag der Matinee wird im Schauspielhaus eine Ausstellung über die wichtigsten Umwelt- und Wasserprojekte des KKL in Israel und die Fotoausstellung "Juden in Sachsen" zu sehen sein.

Im Laufe der letzten Jahre wurde die Wassernot in Israel so dramatisch, dass der Jüdische Nationalfonds KKL, Israels älteste und größte Umweltorganisation, einen Nothilfeplan in Angriff nahm. Binnen kurzer Zeit wurden, verteilt im ganzen Land, mehr als 120 Wasserresevoire errichtet, die heute über sieben Prozent des Wasserbedarfs Israels bereithalten. Das Wasserreservoir Yatir liegt in der Negevwüste nahe der biblischen Stadt Beer Schewa. Es ist aus Spendengelder des KKL aus Deutschland errichtet worden. Im Verlauf seiner mehr als 100-jährigen Geschichte hat der KKL, durch Spenden aus aller Welt, mehr als 230 Millionen Bäume in ganz Israel gepflanzt und unzählige Renaturierungsprojekte realisiert. Dresdner Jugendliche beteiligten sich im Dezember 1993 an einer Baumpflanzaktion in der Negev-Wüste, wo sie einen Dresden-Wald anlegten.

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