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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2023/03/pm_026.php 10.03.2023 13:23:57 Uhr 04.03.2024 19:36:56 Uhr

Bundesgartenschau 2033: Startschuss für die Erstellung der Machbarkeitsstudie

Um eine Bewerbung für die Bundesgartenschau (BUGA 2033) zu prüfen, möchte die Stadt Dresden eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen. Im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens zur Erstellung der Machbarkeitsstudie hat der Bewerbungsbeirat in seiner letzten Sitzung einen Zuschlag erteilt. Die Arbeitsgemeinschaft KEM Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH und Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten wurde als Sieger gekürt und wird nun den Erstellungsprozess der Machbarkeitsstudie übernehmen.

„Die Arbeitsgemeinschaft KEM Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH und Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten hat durch ihr ausgezeichnetes Angebot, welches die Einhaltung des straffen Zeitplanes abbildet, überzeugt“, erklärt Oberbürgermeister Dirk Hilbert. „Nun ist der Startschuss für die Erarbeitung der Machbarkeitsstudie gefallen, womit ein intensiver Arbeitsprozess für alle Beteiligten beginnt.“ Die Machbarkeitsstudie ermittelt die tatsächlichen Möglichkeiten für die Durchführung einer BUGA und untersucht hierbei eine Reihe zentraler Fragestellungen. Auf Grundlage der Ideenskizze zur Entwicklung zwei neuer Grünzüge von der Kernstadt bis ins Umland und des zurückliegenden Stadtratsbeschlusses, sollen bis Ende September 2023 ein Leitthema, Handlungsräume und deren konzeptionelle Untersetzung sowie eine Kalkulation und Finanzierung erarbeitet werden. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit an der Machbarkeitsstudie und der damit verbundenen Chance die Bundesgartenschau erstmalig nach Sachsen zu holen“, so Hilbert weiter. 

„Die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) freut sich über die breite Zustimmung, mit der der Bewerbungsprozess um die Bundesgartenschau 2033 in der sächsischen Landeshauptstadt getragen wird“, so Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH. „Das zeigt sich in den politischen Beschlüssen vom Dezember des Vorjahres zur Erstellung der erforderlichen Machbarkeitsstudie aber auch in der inhaltlichen Befassung dazu durch den Bewerbungsbeirat mit der Beauftragung an die genannte Arbeitsgemeinschaft. Ich bin mir sicher, dass die eingebundenen Experten in enger Zusammenarbeit mit einer sehr engagierten Stadtverwaltung und dem Oberbürgermeister an der Spitze in dem gesteckten Zeitrahmen eine tragfähige Grundlage für den BUGA-Prozess vorlegen werden.“

Die Büros der KEM und UKL freuen sich ebenfalls sehr über den Zuschlag im Verfahren und auf die nun bevorstehende arbeits- und abstimmungsintensive Zeit. „Mit der Machbarkeitsstudie wird ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung einer Bundesgartenschau-Konzeption in Dresden angeschoben“, so Jürgen Uhlig, Geschäftsführer KEM und Ulrich Krüger, Büroinhaber UKL Landschaftsarchitekten. „Diese Studie analysiert auf Basis aller bisher erarbeiteten Konzepte neben den stadt- und freiraumplanerischen, wirtschaftlichen und touristischen Aspekten vor allem auch die Stadt Dresden mit Umland selbst und zeigt in der finalen Ausarbeitung eine tragfähige Gebietskulisse auf. Der Mehrwert für Dresden wird durch die Ausrichtung einer Bundesgartenschau enorm sein. Dies haben die vergangenen Bundesgartenschauen und auch die alle zehn Jahre in Deutschland stattfindenden Internationalen Gartenbauausstellungen seit den 1950er Jahren gezeigt. Wichtig ist, dass innerhalb der nächsten sechs Monate die Bevölkerung im gesamten Stadtgebiet mitgenommen und für das Format Bundesgartenschau begeistert wird.“

An der Erstellung der Machbarkeitsstudie können sich lokale Akteure, Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Den Auftakt für die Bürgerbeteiligung bildet der BUGA Dialog I. Dieser findet am Dienstag, 4. April 2023, von 18 bis 19.30 Uhr im Plenarsaal des Neuen Rathauses, Dr.-Külz-Ring 19, statt. Vor Ort stehen ca. 300 Plätze zur Verfügung, weshalb um eine vorherige Anmeldung unter www.dresden.de/buga gebeten wird. Der BUGA Dialog I ist eine Auftakt- und Informationsveranstaltung, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Informationen über den Bewerbungsprozess für die Bundesgartenschau 2033 erhalten, Fragen stellen und Anregungen geben können. Der Oberbürgermeister erläutert die Hintergründe für eine Bewerbung sowie die Zielsetzung der Landeshauptstadt Dresden. 

Am Dienstag, 4. April 2023, startet zudem eine Online-Umfrage, bei der Interessierte Rückmeldungen zur Ideenskizze geben sowie eigene Wünsche und Vorstellungen einbringen können. Der Link zur Online-Umfrage wird ab Dienstag, 4. April 2023, unter www.dresden.de/buga zur Verfügung stehen. 

Hintergrund:
Die Landeshauptstadt Dresden möchte die Bundesgartenschau (BUGA) im Jahr 2033 durchführen. Diesbezüglich wurde am 15. Dezember 2022 der Stadtratsbeschluss zur Vorlage V1921/22 mit dem Titel „Ausrichtung der Bundesgartenschau 2033 in der Landeshauptstadt Dresden“ einstimmig zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie getroffen.

Die Machbarkeitsstudie soll die umfassende Grundlage für die formelle Bewerbung der Landeshauptstadt Dresden um die Durchführung der BUGA 2033 bilden.

Die Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft (DGB) hat der Landeshauptstadt Dresden den Zeitraum bis Ende Dezember 2023 exklusiv zur Vorlage der notwendigen Unterlagen eingeräumt.

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