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https://www.dresden.de/de/kultur/kulturfoerderung/kulturpreise/stadtschreiber.php 19.10.2020 15:42:10 Uhr 29.11.2020 21:20:50 Uhr

Dresdner Stadtschreiber

Allgemeine Informationen

  • Kategorie: Literatur
  • Donator: Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden
  • Gründungsjahr: 1996
  • Intention: Stifter und Organisatoren erwarten, dass der/die Stadtschreiber/in die Zeit weitgehend in Dresden verbringt, die literarischen Traditionen dieser Kulturstadt bereichert und durch eigene Veranstaltungen der Bedeutung von Sprachkultur und Literatur Impulse verleiht.
  • Verleihungsmodus: halbjährliches Stipendium für einen Arbeitsaufenthalt in Dresden von 1500 Euro pro Monat und kostenlose Bereitstellung von Wohnraum in diesem Zeitraum
  • Auswahlverfahren: Entscheidung durch eine unabhängige Jury
  • Ehrungstypus: eine Eröffnungslesung im Juni erfolgt im Rahmen des Stipendiums
  • Bewerbungsmodalitäten: Bewerbungen deutschsprachiger Autorinnen und Autoren, von denen eine eigenständige Publikation erschienen ist, sind mit folgenden Unterlagen in jeweils sechsfacher Ausfertigung an das Amt für Kultur und Denkmalschutz zu richten: Maschinenschriftliche Textprobe (8 bis maximal 12 A4-Seiten); Lebenslauf und künstlerischer Werdegang sowie eine Biobibliografie; Darlegung von Motiv, Zielen und Vorstellungen, die mit der Bewerbung verbunden sind; ggfalls. Beschreibung eines konkreten Arbeitsvorhabens. 
  • Ausschreibung: Gesucht wird der Dresdner Stadtschreiber 2021. Bewerbungsschluss ist Freitag, 31. Juli 2020.
Antrittsvorlesung des Dresdener Stadtschreibers 2020 Franzobel

Antrittsvorlesung des Dresdener Stadtschreibers 2020 Franzobel
Den Auftakt seines sechsmonatigen Aufenthaltes als Dresdner Stadtschreiber machte der österreichische Autor Franzobel mit einer Lesung am 9. Juli im Kulturpalast. Im Anschluss war er im Gespräch mit der Dresdner Künstlerin Anna Mateur.

Der in Wien beheimatete Autor Franzobel gehört zu den renommiertesten österreichischen Autoren. 1967 in Vöcklabrück und zunächst als Bildender Künstler tätig, arbeitet Franzobel seit 1991 als Autor von Romanen, Dramen und Kinderbüchern. Sein Erfindungsreichtum und Sprachwitz verschafften ihm großen Erfolg bei der Literaturkritik wie beim Lesepublikum auch in Deutschland. Franzobel erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 1995 den Ingeborg-Bachmann-Preis und 1998 den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor. Sein Roman „Das Floß der Medusa“ aus dem Jahr 2017 war für den Deutschen Buchpreis nominiert.

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