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https://www.dresden.de/de/stadtraum/umwelt/abfall-stadtreinigung/abfallberatung/abfallvermeidung/Lebensmittel.php 30.04.2021 12:48:22 Uhr 06.12.2021 18:04:16 Uhr

Lebensmittel - Zu gut für die Tonne

Elf Millionen Tonnen Lebensmittel werden in Deutschland jährlich als Abfall entsorgt, davon entfallen etwa 6,7 Millionen Tonnen auf private Haushalte.

Im Schnitt wirft jeder Bundesbürger 82 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr weg (Kranert u. a. 2012). Ökonomisch gesehen entsorgt jeder Bürger Lebensmittel im Wert von 235 Euro im Jahr.

Hierdurch geht zum einen der Nährwert der Lebensmittel verloren, zum anderen werden wertvolle Ressourcen (z. B. Wasser, Energie) verschwendet.

Darüber hinaus ist die Verschwendung von Lebensmitteln auch ethisch und sozial nicht zu akzeptieren.

Foto zeigt Lebensmittel in der Mülltonne

Was können Sie tun?

  • Erstellen Sie einen Speiseplan und kaufen Sie mit einem Einkaufszettel ein. Der Einkaufszettel hilft Ihnen dabei, nur das einzukaufen, was Sie auch wirklich essen können.
  • Kaufen Sie nicht mehr ein als Sie wirklich benötigen, denn Supermärkte verführen gern zu Spontaneinkäufen.
  • Kontrollieren Sie Kühlschrank und Vorratskammer regelmäßig, damit Lebensmittel nicht verderben.
  • Nutzen Sie geeignete Aufbewahrungsmöglichkeiten, um die Haltbarkeit zu erhöhen.
  • Prüfen Sie Lebensmittel mit abgelaufenem Mindeshaltbarkeitsdatum ob diese noch verwendbar sind. Anders als beim Verbrauchsdatum, wie beispielsweise bei Fleisch, sind Lebensmittel mit Ablauf des Mindeshaltbarkeitsdatums nicht automatisch schlecht.
  • Kochen Sie mit den Resten, die Sie noch im Kühlschrank haben, bevor diese verderben. Es gibt viele Rezepte im Internet und sogar spezielle Reste-Kochbücher.
  • Alternativ können Sie Lebensmittelreste auch einfrieren. Beschriften Sie Eingefrorenes mit Datum und Inhaltangaben.
  • Lagern Sie Ihre Lebensmittel richtig. Gerade im Kühlschrank verlängern Sie so die Haltbarkeit.
Foto zeigt Gewürze in großen Glasbehältern
Grafik zeigt wie Lebensmittel im Kühlschrank gelagert werden sollten
Tipps vom

Bundesministerium für Ernährung
und Landwirtschaft


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