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https://www.dresden.de/de/rathaus/stadtbezirksaemter/altfranken/01-entstehung-des-ortes.php 23.12.2016 10:04:27 Uhr 17.09.2019 14:05:54 Uhr

Die Entstehung des Ortes

Altfranken wurde als „Aldrin Vrankin“ erstmals in einer Urkunde vom 26. Mai 1311 urkundlich erwähnt. Der von fränkischen Siedlern gegründete Ort war eine Stiftspräbende des Domstifts Meißen. Der Name wird von eingewanderten fränkischen Bauern abgeleitet, die als „Aldionen“ (= Dienstleute, Fröner) zu bestimmten Dienstpflichten gegenüber ihrem Herren verpflichtet waren und im Gegenzug ihre persönliche Freiheit erhielten.

Altfranken gehörte als Domherrengut bis zur Reformation dem Hochstift Meißen, musste jedoch auch an das Amt Dresden Zinsen entrichten. In den Hussitenkriegen wurde das Dorf wahrscheinlich zerstören, schnell jedoch wieder aufgebaut. 1517 übertrug Bischof Johann IV. den Ort der Vikarie St. Annen in Meißen.

Erst mit der Reformation und der Bildung des Prokuraturamtes Meißen 1581 endete die kirchliche Herrschaft in Altfranken. 1616 wurde Michael Gerlach, Prokuraturverwalter des Amtes, als Lehnsherr von Pesterwitz und Altfranken genannt. Einige Jahre später kam das Rittergut in bürgerlichen Besitz. Ab 1655 gehörte das Dorf zum Amt Dresden.

Teilstück mit Siegel der Urkunde vom 26. Mai 1311
Teilstück mit Siegel der Urkunde vom 26. Mai 1311

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