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Meldung vom 20.08.2015

Vor-Bilder und Klänge für die Zukunftsstadt Dresden gesucht

Dresden ist Zukunftsstadt und wirkt an dem gleichnamigen, bundesweiten Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit. Im Rahmen dieses Projektes sollen die Dresdnerinnen und Dresdner Beispiele für nachhaltige und zukunftswürdige Projekte aus aller Welt zusammentragen: „Urlaubszeit ist Reisezeit. Bringen Sie Fotos von nachhaltigen Projekten mit, die Vorbild für unsere Stadt sein können. Stellen Sie diese Aufnahmen ins Internet“, fordert Projektleiter Norbert Rost auf. Wer mitmachen möchte, stellt seine Fotos oder Links in den Sozialen Medien mit dem Zusatz #DDZu2030 ein. Alle mit diesem Hashtag markierten Beiträge können später automatisiert gefunden und ausgewertet werden. „Neues entsteht auch, wenn man Bekanntes neu kombiniert“, sagt Rost. „Um attraktive Zukunftsvisionen für Dresden zu finden, sollten wir uns auch von dem anregen lassen, was weltweit bereits umgesetzt wird. Da können die weltweiten Vor-Bilder eine gute Grundlage für die Zukunftsspinnereien im Herbst sein.“

Das Projekt Zukunftsstadt sucht aber nicht nur Bilder sondern auch Klänge aus der und für die Zukunftsstadt. Das Bundesministerium für Forschung und Bildung hat dazu die Aktion „Stadtklang“ ins Leben gerufen. Dabei sind die Menschen aufgerufen, schöne oder typische, interessante oder auch störende Geräusche aus der eigenen Stadt via Smartphone, Tablet-PC oder Aufnahmegerät einzufangen und unter www.stadtklang2015.de auf eine digitale Klangkarte zu laden. „Fangen Sie unsere Stadt akustisch ein, egal ob es Vogelgezwitscher, Baugeräusche oder das Läuten der Kirchenglocken ist! Wir können Dresden mit allen Sinnen wahrnehmen“, erklärt Projektleiter Norbert Rost. Die Aktion ist Anfang August gestartet. Teilnehmer können Berlin Boomboxen und Spotify-Gutscheine gewinnen.
„Geräusche haben einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden, deshalb sollen Menschen auch die Möglichkeit haben, den Klang ihrer Stadt mitzugestalten. Die akustische Stadtplanung ist ein großes Thema der Zukunftsstadt“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. „Eine lebenswerte Stadt ist keine stille Stadt: Geräusche sind auch Signale für Urbanität, Gemeinschaft und Kultur.“ 

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