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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2014/10/pm_044.php 28.05.2015 22:50:09 Uhr 28.10.2020 10:32:52 Uhr
Meldung vom 10.10.2014

Umweltamt revitalisiert Brachfläche im Altelbarm Laubegast

Fledermäuse finden neues Quartier an Schulgebäude


In dieser Woche begann der Rückbau der stillgelegten Trafostation an der Tiroler Straße zwischen Leubener Straße und der Straße Am Fuchsbau in Laubegast. Im Auftrag des Umweltamtes der Landeshauptstadt Dresden entsiegelt die Firma Bau KDU Transport- und Tiefbau GmbH außerdem die mit Betonplatten und Asphalt befestigten Flächen. Sie werden anschließend mit Mutterboden aufgefüllt, auf dem Rasen wachsen soll. Teil der Revitalisierung ist auch die Errichtung von drei Eidechsendämmen. Am 17. Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Der Freistaat Sachsen trägt 90 Prozent der Kosten in Höhe von insgesamt etwa 80 000 Euro im Rahmen seines Förderprogrammes Brachflächenrevitalisierung.
„Wir revitalisieren hier nicht nur eine Brachfläche, die das Stadtbild stört und für Müllablagerungen zweckentfremdet wird. Die Maßnahme ist zugleich ein Schritt auf dem Weg zur Errichtung des Hochwasserschutzes am Altelbarm in Dresden-Laubegast", sagt Dr. Christian Korndörfer, Leiter des Umweltamtes der Landeshauptstadt Dresden. Der geplante Damm soll parallel zur Tiroler Straße über das jetzige Baufeld verlaufen und nach Fertigstellung die dahinterliegenden Wohngebiete vor Überflutung schützen. Dafür läuft derzeit ein Planfeststellungsverfahren (Maßnahme M30 des Hochwasserschutzkonzeptes Elbe).
Die Baufläche ist Heimat für geschützte Fledermausarten und die ebenfalls geschützte Zauneidechse. Deshalb errichteten bereits im August dieses Jahres Fachleute sogenannte Ersatzhabitate für die Zauneidechsen, darunter fünf Totholzhaufen. Entdecken Mitarbeiter während der Arbeiten Zauneidechsen, dann fangen sie diese ab und setzen sie hierin um. Fledermäuse, die sich in der Trafostation befinden, bekommen an der Fassade der 64. Oberschule Hans-Grundig ein neues Zuhause. Hier werden nach den Vorgaben der unteren Naturschutzbehörde mit Einverständnis des Schulverwaltungsamtes, der Schulleitung sowie des städtischen Denkmalamts mehrere Ersatzquartiere befestigt.

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