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Meldung vom 04.07.2014

Stadtverwaltung schafft zum Start des Projektes „Elektromobilität in Dresden EmiD“ zwei E-Autos an

Am 4. Juli startet das Projekt „Elektromobilität in Dresden EmiD.“  Nach einer Fahrt im Elektro-Auto auf dem Testoval des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI übergibt der sächsische Wirtschaftsminister, Sven Morlok, den Fördermittelbescheid des Freistaates Sachsen an die Projektpartner. Partner im Projekt sind Fraunhofer IVI, die Technische Universität Dresden, die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH und die Landeshauptstadt Dresden.

„Die Stadtverwaltung geht mit gutem Beispiel voran. Nur so können wir glaubhaft vermitteln, dass Elektromobilität alltagstauglich ist – gerade hier in Dresden, einem führenden Forschungsstandort in diesem Bereich mit seiner traditionell technologieaffinen Bevölkerung“, freut sich Dirk Hilbert, Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden.

Im Rahmen des Projektes schafft die Landeshauptstadt Dresden zwei Elektro-Autos an, deren Nutzungsdaten wissenschaftlich ausgewertet werden. Außerdem testet sie die im Projekt entwickelten neuen Systeme in der Praxis.

Wenn der Strom für die Elektromobilität vornehmlich aus erneuerbaren Energien stammt, leistet diese einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Stadt und zur Verbesserung der Luftqualität. Mit der Strategie „Energie fürs Klima. Dresden schaltet.“ (Integriertes Klimaschutzkonzept) zeigt die Stadt, wie der Verbrauch an fossiler Energie gesenkt und gleichzeitig die Attraktivität des Wohnstandortes und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft langfristig gesichert werden sollen.

EmiD verknüpft wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse


Im Rahmen des Projektes „Elektromobilität in Dresden EmiD“ nehmen Einrichtungen der beteiligten Projektpartner 16 Elektrofahrzeuge in ihre dienstlichen Fahrzeugflotten auf. Dadurch werden die umweltfreundlichen Fahrzeuge im Stadtverkehr präsenter. So soll die Akzeptanz der Elektromobilität in der Bevölkerung weiter steigen und die private und geschäftliche Nutzung sowie die Einbindung in bestehende Verkehrsangebote (wie zum Beispiel Car-Sharing) zunehmen.

Führender Projektpartner von EmiD ist das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI mit seinen langjährigen Kompetenzen auf dem Gebiet der Elektromobilität. Es bündelt und analysiert die praktischen Erfahrungen, welche die Projektpartner in der Nutzung der neuen E-Mobile sammeln. Diese Nutzungsanforderungen und -erfahrungen bilden die Grundlage für den Test neuer Systeme mit denen E-Autos in Fahrzeugflotten gemanagt werden können.

„Elektromobilität in Dresden“ (EmiD) ist Teil der Förderinitiative „Schaufenster Elektromobilität“ der Freistaaten Bayern und Sachsen. Es läuft noch bis 30. Juni 2016.

Stadtverwaltung sammelt bereits positive Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen

Im regulären Dienstbetrieb des Umweltamtes haben sich zwei voll elektrisch angetriebene Citroen C-Zero gut bewährt, zumal sich die notwendige Infrastruktur sukzessive verbessert. Mittlerweile lässt sich an 18 Ladestationen in Dresden Strom „tanken“.

Als „Modellregion Elektromobilität“ ging Dresden von 2009 bis 2011 die ersten Schritte zum Aufbau der benötigten Infrastruktur. Anlässlich des Deutschen Evangelischen Kirchentages wurden 2011 eine Ladestation auf einem städtischen Parkplatz eröffnet und ein E-Pkw sowie drei E-Bikes zur dienstlichen Nutzung an die Stadtverwaltung übergeben. In der Aktionswoche Elektromobilität im Februar 2012 testeten Bürgermeister und der Fuhrpark der Stadt Dresden die Fahreigenschaften und die Akzeptanz verschiedener Elektromobile.

Weitere Informationen unter www.emid-dresden.de

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