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11.10.2013

Baustart im Dresdner Kulturpalast

Projekt Kultur - Dresden investiert

Oberbürgermeisterin enthüllt Bautafel und Chefdirigent unterzeichnet Vertragsverlängerung

 

Es geht los: Baustart am neuen Standort für die Dresdner Philharmonie, die Zentralbibliothek der Städtischen Bibliotheken Dresden und das Kabarett "Die Herkuleskeule" sowie das Besucherzentrum der Stiftung Frauenkirche und die Dresden Information. Bis März 2017 soll der Dresdner Kulturpalast nutzerspezifisch ausgestattet sein. Oberbürgermeisterin Helma Orosz und der Geschäftsführer der Kommunalen Immobilien Dresden Verwaltung GmbH (Bauherr), Axel Walther enthüllten zum Baustart die Bautafel am Haus und der Chefdirigenten der Dresdner Philharmonie, Prof. Michael Sanderling unterzeichnete vor Ort seine Vertragsverlängerung für weitere fünf Jahre bis zum 31. Juli 2019.

„Für die städtebauliche und kulturelle Entwicklung von Dresden ist dieses Projekt ein Meilenstein. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Investition in die Zukunft. Der Kulturpalast gehört zu unserer Stadt und ihrer Geschichte, wie die Semperoper oder das Albertinum. Ich glaube, dass der verantwortungsvolle Umgang mit hochwertiger Architektur, auch aus DDR-Zeiten, in Zukunft ein wichtiges Merkmal unserer Stadt sein wird. Eine Stadt besteht nie aus einer Epoche, nie nur aus einem historischen Kontext. Die Faszination einer Metropole entsteht ja gerade auch aus den Spuren, die jede Generation hinterlässt und nicht aus Gleichförmigkeit und Restauration. Der Kulturpalast ist genau eine solche Spur in der Geschichte Dresdens. Ich freue mich schon heute auf den Tag, wenn wir den Dresdnerinnen und Dresdnern den Kulti wieder übergeben können", so Oberbürgermeisterin Helma Orosz.

 

Kulturbaustelle Kulturpalast

Ab 11. Oktober wird ein Bauzaun um das gesamte Gebäude gestellt. Im Haus sind diese Woche die letzten denkmalpflegerischen Rückbauten realisiert worden. Das heißt, alles was wieder verwendet werden soll an Inventar, Raumgestaltungsdetails und Material, ist demontiert und eingelagert worden. Einige Bühnen- und Akustikeinbauten werden das Theater Junge Generation und die Staatsoperette Dresden an ihrem künftigen Standort des Kraftwerkes Mitte nutzen. Der Ausbau dieser Teile wird derzeit terminiert. In der nächsten Woche starten Rückbau und Schadstoffsanierung im Gebäude. Diese Arbeiten dauern bis März 2014 an. Zwei regionale Firmen aus Dresden sind damit betraut. Ab April 2014 könnte dann mit dem Rohbau begonnen werden. Für 81,5 Millionen Euro soll das Haus bis März 2017 nutzerspezifisch ausgestattet sein. Etwa sechs Millionen Euro werden zusätzlich für Bühnen-, Veranstaltungs- und Medientechnik investiert.

 

Kulturbaustelle Kraftwerk Mitte

Im Kraftwerk Mitte laufen derzeit die Planungsarbeiten mit den künftigen Nutzern Theater Junge Generation und Staatsoperette Dresden sowie Grundstücksvorbereitungen für den Bau. So muss unter anderem geplant werden, wie die Werkstätten der Theater ihren laufenden Betrieb aufrechterhalten können mit ihren alten Werkstätten und dem dann gemeinsamen Neubau in Cotta. Am Gebäude Ecke Ehrlichstraße sollen im Frühjahr 2014 erste Baumaßnahmen starten, da das Gebäude auch als Baustelleneinrichtung genutzt werden soll. Ein offizieller Baustart am Standort Kraftwerk Mitte ist bis Ende des Jahres vorgesehen.

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