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07.02.2011

Öffentliche Freifläche am Wettiner Platz wird verschönert

Die öffentliche Rasenfläche im sogenannten Wettiner Dreieck wird voraussichtlich von Februar bis Mai neu gestaltet. Sie befindet sich südlich der Schweriner Straße und grenzt östlich an das ehemalige Heizkraftwerk Mitte. Hier stand einst die Jacobikirche, die im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1953 abgetragen wurde.

Das Landschaftsarchitekturbüro May entwickelte die Idee, den ehemaligen Standort der Kirche mit einfachen Mitteln sichtbar zu machen. Das mittig gefasste Grundstück wird dazu leicht aus der ebenen Fläche herausgehoben. Die Fläche werden 22 Kirschsträucher schmücken. 14 Lindenbäume, die aufgrund des Baus eines Geschäftshauses vom Postplatz an diesen Standort verpflanzt werden, stehen auf den angrenzenden Rasenflächen. Von der Schweriner Straße aus soll eine zentrale Achse auf den früheren Altarstandort führen. Zu beiden Seiten sind langgestreckte Sitzgelegenheiten vorgesehen, die in Form und Anordnung an die Kirchenbänke erinnern. Ein Weg von der nahen Straßenbahnhaltestelle Schweriner Straße/Musikhochschule zum ehemaligen Heizkraftwerk Mitte quert die Fläche in Höhe des ehemaligen Altars. Im Schnittpunkt beider Wege werden die Bronzebeschläge der ehemaligen Prunktür in eine Wandscheibe aus Beton eingelassen. Eine Glasscheibe schützt sie vor der Witterung.

Der Platz erhält wieder einen umlaufenden Fußweg aus gebrauchten Granitplatten aus dem Bestand der Stadt. Der Wertstoffcontainerplatz an der Alfred-Althus-Straße wird unterirdisch verlegt. Eine Stele am Gehweg der Schweriner Straße informiert über die Strukturförderung und die Geschichte der Jacobikirche.

Für die Bauarbeiten zur Freiflächengestaltung sind 200 000 Euro veranschlagt. 75 Prozent werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und 25 Prozent mit städtischen Eigenmitteln finanziert. Die Bauzeit ist witterungsabhängig und dauert voraussichtlich bis Mai 2011.

Das Stadtteilentwicklungsprojekt Dresden-West/Friedrichstadt umfasst die historische Friedrichstadt, Teile der Wilsdruffer Vorstadt sowie Areale beiderseits der Weißeritz am Ebertplatz und an der nördlichen Fabrikstraße. Dieses Gebiet wird bis 2013 mit Strukturfördermitteln der Europäischen Union zugunsten der nachhaltigen Stadtentwicklung sowie mit Ergänzungszuwendungen der Landeshauptstadt Dresden erhalten.

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